Planspiel an der Europa-Berufsschule: Zinsen festlegen
Schüler gründen Bank

"Wie werden die Kunden reagieren, wenn wir Zinssätze oder Kontoführungsgebühren ändern?" Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich die fünf Microbanken der Europa-Berufsschule Weiden: die "Europabank", die "Goliath National Bank", die "HSSW", die "Sparbank" und die "Bavaria Bank". Sie beteiligten sich zum vierten Mal in Folge am Planspiel "Microbank" in Kooperation mit der BayernLB und der Stadtsparkasse München. Teilnehmen durften 20 ausgewählte Bankfachschüler. Initiiert und weitgehend organisiert wurden die Projekttage von Studienrätin Ulrike Ertl. Zusätzlich betreuten Studiendirektor Georg Herrmann und Studienrätin Nadine Kaffenberger die Schüler.

"Wirklichkeitsnah wird das Bankgeschäft simuliert", erläutert Gertrud Kuffner von der Bayrischen Landesbank. Sie steuert mit Bernhard Wutz von der Stadtsparkasse München die Projekttage. In Theorieblöcken vermitteln sie das Basiswissen, das die Schüler direkt anwenden konnten.

Der Schwierigkeitsgrad stieg von Spielrunde zu Spielrunde an. Jede der fünf Microbanken, bestehend aus vier Schülern, musste für sich immer wieder über die Zinssätze im Aktiv- und Passivgeschäft entscheiden. Zudem ging es um Personal- und Sachentscheidungen. Durch den Einkauf von Forschungsberichten konnten die Schüler an Daten des Gesamtmarktes und der Konkurrenzbanken gelangen, um diese für eigene Entscheidungen gewinnbringend nutzen zu können.

Die beiden Spielleiter waren von den motivierten und disziplinierten Schülern begeistert. "Wir gründen selbst eine Bank", sagte Julian Fritsch aus der 12. Bank-Klasse. Daran lässt sich erkennen, wie viel Freude die Teilnehmer während der zwei Projekttage hatten.
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