Platz für Kinder viel zu knapp

Das große Thema bei der Bürgerversammlung in Neutras war die Vorstellung des Energiekonzepts vom Institut für Energietechnik (IFE) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Unmut jedoch gibt es bei vielen Eltern: Es fehlen Kinderbetreuungsplätze.

Familien mit Kleinkindern sind sauer, weil das Kinderhaus in Etzelwang voll ausgelastet ist und nicht alle Kinder aufgenommen werden können. Bürgermeister Roman Berr sah die Ursache der Belegung in der hohen Geburtenzahl um 2011. Inzwischen zeichne sich ein Rückgang der Geburten ab, somit werden dann wieder Plätze frei. Um die Eltern zufriedenstellen zu können, werden Ausweichmöglichkeiten in den Nachbargemeinden gesucht.

Nun ging Bürgermeister Roman Berr im "Café zum Res'n" auf die Dorferneuerung in den verschiedenen Gemeindeteilen ein. Im Gegensatz zu den früheren Überlegungen, den Ortskern im Umfeld des historischen Schlosses neu zu gestalten, wird in Kirchenreinbach auf Wunsch der Einwohner die Dorferneuerung auf den gesamten Ort ausgedehnt.

In Etzelwang ist der Dorfplatz mit den Pflasterarbeiten inzwischen fertiggestellt. Die Fläche beim Freibad und die Kirchengasse stehen als Fortsetzung der Maßnahmen in 2015 an. Für die Dorferneuerung im Lehental ging bereits der Förderbescheid ein. Die Arbeiten sollen mit dem Ausbau der Kreisstraße von Lehenhammer bis Etzelwang erfolgen, um ein Aufreißen der neuen Teerdecke wegen der Dorferneuerung zu verhindern.

Die Gemeinde Etzelwang hat den Förderbescheid für die Breitbandversorgung der Ortschaften Etzelwang, Kirchenreinbach und das Lehental erhalten. Ein günstiges Angebot der Firma Amplus, die den Auftrag für die Verlegung des Glasfaserkabels erhalten hat, ermutigt angesichts der Förderquote von 90 Prozent auch die kleineren Außenorte anzuschließen. Die Sanierung der Gemeindestraßen wird nach und nach vorgenommen. Da die Zufahrt zu Hauseck größere Schäden aufwies wurde dort mit der Erneuerung begonnen. Das Schulgebäude Etzelwang ging in den Besitz der Gemeinde über. Die rückläufigen Schülerzahlen in der Grundschule bewirken, dass der Unterricht in nur einzügigen Klassen erfolgt. Weil viele Schüler in höhere Schulen übertreten, sei der Bestand der Mittelschule Neukirchen-Königstein in Gefahr.

Wasserverluste minimiert

Der Zweckverband für Wasserversorgung der Bachetsfeldgruppe hat die hohen Wasserverluste durch Reparatur der Rohrbrüche größtenteils behoben. Von den Bürgern empfahl Christa Wagner, die Telefonleitung, die neben der Gemeindeverbindungsstraße nach Bürtel verläuft, als Erdkabel verlegen zu lassen. Das Kabel ist auf Telefonmasten am Waldrand befestigt und dadurch in ständiger Gefahr durch Schneebruch oder Sturm. Berr betonte, dass er den Vorschlag bei der Telekom bereits eingereicht habe, das Unternehmen stimmte aber nicht zu.
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