Polizeiexperte Fritz warnt vor Betrügern
Tipps gegen Tricks

Über den "Enkeltrick", betrügerische Gewinnbenachrichtigungen und mehr informierte Polizeioberkommissar Wilhelm Fritz beim Seniorensicherheitsseminar "senSiwen". Bild: hfz
"Diese Leute sind mit allen Wassern gewaschen", warnte Polizeioberkommissar Wilhelm Fritz beim Seniorensicherheitsseminar "senSiwen": Betrüger, die bei älteren Menschen anrufen und sich als ein in "Geldnot befindlicher Enkel" ausgeben. Die Masche ist als "Enkeltrick" bekannt. Fritz: "Diese Betrügereien haben mafiaähnliche Strukturen."

Auch bei Gewinnbenachrichtigungen solle man nie die auf den Schreiben angegebene Telefonnummer anrufen, sagte der Experte. Dies sei reine Abzocke. Solche Benachrichtigen oder auch überraschende Erbschaften mit Rückrufnummern sollten die Empfänger sofort wegschmeißen. Bei Kaffeefahrten würden oft Waren überteuert angeboten und verkauft. Bei der Einladung zu einer solchen Fahrt müsse diese klar als Verkaufsveranstaltung deklariert sein.

Der Polizeibeamte gab den Teilnehmern auch Hinweise zur Vorbeugung von Einbrüchen: "Kontaktieren sie den Experten der Weidener Kripo, der unentgeltlich nach Hause kommt und wertvolle und neutrale Tipps gibt." Fritz erzählte von einem Vorfall in der Weidener Innenstadt. Dabei fragte eine junge Frau einen älteren Bürger, ob dieser Geld wechseln könne. Er verneinte dies und zeigte ihr seine Geldbörse. Die Frau langte zu und stahl einen 200-Euro-Schein.
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