Postbaugenossenschaft verzeichnet viele Bewerber - Geringe Fluktuation - Bettina Trenz wird ...
Günstiger Wohnraum bleibt gefragt

Den langjährigen Mitgliedern der Postbaugenossenschaft, Adolf Haider (links) und Manfred Schiller (rechts, ebenfalls mit Urkundenmappen), gratulierten die Vertreter von Aufsichtsrat und Vorstand. Bild: hfz
Die Postbaugenossenschaft Weiden verzeichnet weiterhin eine hohe Nachfrage nach günstigen Wohnungen. Wöchentlich melden sich mehrere Bewerber um die wenigen frei werdenden Räumlichkeiten der Vermietungsgesellschaft. Wie Vorstandsmitglied Josef Behringer bei der Mitgliederversammlung im Café Mitte erläuterte, liege die Fluktuation in der Mieterschaft mit knapp sechs Prozent deutlich unter den Kennzahlen vergleichbarer Einrichtungen.

Das für die Bauinstandhaltung zuständige Vorstandsmitglied Jürgen Pausch ergänzt: "Das liegt zum einem an unseren immer noch günstigen Durchschnittsmieten von deutlich unter vier Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Und zum anderen daran, dass wir laufend hohe Beträge in die Instandhaltung und Modernisierung investieren (ca. 170 000 Euro im letzten Jahr) und die Gebäudesubstanz damit attraktiv halten."

Aufsichtsratsvorsitzender Martin Scharl dankte dem Vorstand für die zurückliegende Arbeit, nicht ohne Finanzvorstand Markus Friedrich um einige Erläuterungen zum Jahresabschluss zu bitten. So erwirtschaftete die Genossenschaft aus 113 Wohnungen und einem Umsatz von knapp 500 000 Euro einen Gewinn von über 15 000 Euro. Dieser soll laut Beschluss der Mitgliederversammlung zum Teil als Dividende an die eigenen Mitglieder ausgezahlt und der Rest in die Ergebnisrücklagen eingestellt werden. Bei 10 Euro Dividende je Geschäftsanteil errechnet sich damit eine Rendite von zirka 3,85 Prozent.

Die Zufriedenheit der Mitglieder einer Genossenschaft zeigt sich auch an deren Treue. Deshalb ist es der Postbaugenossenschaft immer besonders wichtig, verdiente Mitglieder im offiziellen Rahmen einer Mitgliederversammlung zu ehren. Sitzungsleiter Martin Scharl überreichte folgenden Personen eine Urkunde und ein kleines Präsent: Adolf Haider für 50 Jahre Mitgliedschaft, Gerhard Rögner für 40 Jahre. Manfred Schiller, Maria Wildenauer und Rosalinde Tiefenthäler wurden für jeweils 25 Jahre Treue geehrt.

Dank an Josef Hoffmann

In der Versammlung wurde auch der langjährige Hauswart in der Lerchenfeld- und Pestalozzistraße, Josef Hoffmann, gebührend verabschiedet. Gleichzeitig wurde die erste Hauswartin in der Geschichte der Postbaugenossenschaft, Bettina Trenz, als Nachfolgerin in ihr Amt eingeführt. Nach dem offiziellen Ende der Mitgliederversammlung nutzten noch einige Mitglieder die Möglichkeit einer freien Aussprache mit Vorstand, Aufsichtsrat und den Hauswarten.
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