Predigt geht im Regen unter

Es ist schon Tradition: Mit einem Gottesdienst an der Kapelle eröffnet der Ski-Club Unterweißenbach sein Hüttenfest und gedenkt dabei der Opfer des Seilbahnunglücks von Kaprun. Viel Arbeit hatten die Mitglieder in die Vorbereitung investiert und dann trübte ein Gewitter den Festauftakt. Der zweite Tag entschädigte mit Sonnenschein.

Gut besucht war die Messe, die die Werkvolkkapelle Schlicht musikalisch gestaltete. Die beiden Geistlichen Lothar Kittelberger und Johannes Kiefmann waren die Zelebranten. Wegen des Gewitters musste die Predigt entfallen. Dennoch blieben alle bis zum Ende. Viele suchten dabei Schutz unter Bäumen.

Kaum war der Gottesdienst vorbei, hörte auch der Regen auf. So konnten die Besucher mit einer frischen Maß Bier und einer Brotzeit den Abend im Gradl-Garten ausklingen lassen. Musik ohne Verstärker steuerten die Hoglbouchern bei, die von Tisch zu Tisch gingen und so manchen zum längeren Verweilen animierten.

Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen. Hochbetrieb herrschte dann zur Mittagszeit. Bei vielen blieb die Küche kalt, sie ließen sich verschiedene Braten, Knödel und Salat schmecken. Hans und Hartl unterhielten die zahlreichen Gäste am Nachmittag bei Kuchen und Kaffee sowie frischen Kücheln. Vor allem für Familien - viele waren zu Fuß oder mit dem Rad gekommen - lohnte sich der Weg nach Unterweißenbach. Während die Erwachsenen unter den schattigen Obstbäumen verweilten, hatten sie die Kinder immer im Blick - ob an der Hüpfburg, beim Kinderschminken und dem Bierkasten-Klettern. Für die Teams in der Käse-Hütte, am Ausschank oder am Grillstand gab es bis in den späten Abend hinein viel zu tun.

Am Montagabend war der Hof und der Garten der Familie Gradl wieder geräumt und in sauberem Zustand. Für die Helfer gibt es morgen ein Dankeschön-Essen, und diesmal lassen die sich bedienen.
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