Pro Weiden ist pro Stadtgalerie

"Fondara ist für uns ein wichtiger Kooperationspartner." Das sagte Martin Rumpler, Pro-Weiden-Vorsitzender (Mitte). OB Kurt Seggewiß plädiert für eine baldige Baugenehmigung für die Stadtgalerie. Die Strategie des Stadtmarketingvereins für 2015 erläuterte Andrea Janker. Bild: sbü

Es ging bei der Mitgliederversammlung von Pro Weiden auch um die Jahresplanung für 2015. Im Mittelpunkt stand aber die Forderung, endlich die vorliegenden Pläne für die Stadtgalerie umzusetzen. Die Belastungen durch die Baumaßnahmen müssten in Kauf genommen werden.

(sbü) Rückenwind für den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung: Der Vorstand von Pro Weiden unterstützt ohne Einschränkungen die vorliegenden Pläne zum Neubau der Stadtgalerie. Martin Rumpler, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, verlas anlässlich der Mitgliederversammlung im Alten Rathaus das befürwortende Statement. Darin wird unter anderem ausgeführt, dass ursprüngliche Bedenken weitgehend ausgeräumt seien. Durch die Stadtgalerie sei vielmehr eine deutliche Belebung der Innenstadt zu erwarten.

Leidenschaftlich appellierte auch OB Kurt Seggewiß, "nicht eine Diskussion über Eingänge und Ausgänge zu führen". "Ziel ist und bleibt das Frühjahr 2017, dafür muss Fondara das Baurecht bekommen." Zahlreiche Bürger sagten: "Zieht das Ding jetzt durch." Der Oberbürgermeister betonte aber auch: "Das wird in der Bauzeit nicht ohne Schmerzen gehen." In der Dr.-Pfleger-Straße fließe schon baubedingt während der Bauzeit kein Verkehr, so dass die Diskussion über die Erprobung als Fußgängerzone dort "derzeit nicht wesentlich ist". Auch die Sanierung der Allee-Tiefgarage würde baubedingt zu einer starken Belastung der Anlieger führen. Nach wie vor sei die Wiedereröffnung noch für 2015 geplant.

Vor der Diskussion über die Baumaßnahmen berichtete Pro-Weiden-Geschäftsführerin Andrea Schild-Janker über die Strategie des Marketing-Vereins im Jahr 2015. Neben der Hauptzielgruppe "Weiden und Umland" stehen weiterhin der tschechische Grenzraum einschließlich der dortigen - allerdings rückläufigen - russischen Besucher sowie die US-Stützpunkte im Fokus. Im tschechischen Grenzraum würden auch dieses Jahr zu vier Terminen Postwurfsendungen verteilt. Mit Stolz berichtete die Geschäftsführerin von der positiven Bewertung dieser Aktionen in der IHK-Zeitschrift "Wirtschaft konkret". Schild-Janker informierte auch über Termine und Inhalte aller diesjährigen "verkaufsfördernden Veranstaltungen" wie Jubilate-, Kathreinmarkt oder "Weiden träumt" (siehe www.proweiden.de).

Auch auf die "Non-Profit-Veranstaltungen" wie die "Märchenstunde im Alten Rathaus" ging die Geschäftsführerin ein. Sehr lang war die vorgestellte Liste der Projekte und Aktionen 2015 von Pro Weiden. Geplant sei auch ein "Kombi-Flyer Parken, Märkte und Veranstaltungen". OB Seggewiß bedauerte, dass es nicht in allen Gaststätten Speisekarten auf Tschechisch gebe. Zudem regte er an, die Zielgruppe Studenten noch stärker zu berücksichtigen.

Als neue Mitglieder bei Pro Weiden wurden begrüßt: Drescher Management, Katholisches Pfarramt St.Josef, Wolfgang Kuhn, "SEC&HAND", Stadtwerke Weiden, Wellness-Oase in der WTW und Deussl Schmuck. Insgesamt hat Pro Weiden aktuell 170 Mitglieder.
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