Problem der Stadt hohe Zahl an Hartz-IV-Empfängern
Immer mehr Teilzeit

"Genau das ist das Problem der Stadt Weiden", sagte der Chef der Agentur für Arbeit, Thomas Würdinger. Das Problem erläutert er am Donnerstag im Wirtschaftsbeirat. Demnach setzt sich die Arbeitslosenquote von 8,0 Prozent aus 3,0 Prozent "normalen" Arbeitslosen und 5,0 Prozent sogenannter "Hartz- IV"-Empfänger zusammen. Und für diese Problemfälle habe die große Politik den Etat für Weiden halbiert. Dabei wäre präventive Jugendarbeit so wichtig. Würdinger teilte mit, dass 20 Prozent der Jugendlichen unter 15 Jahren Hartz-IV-Bezieher seien. Das Problem wird vererbt.

Dabei weist Weiden mit knapp 27 000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen einen neuen Rekord auf. Die meisten aber werden von Bürgern außerhalb der Stadtgrenzen besetzt. So gibt es Tag für Tag 16 000 Einpendler.

Interessant auch: Die Zahl der Vollzeitstellen stagniert seit 4 Jahren bei 18 500. Teilzeit aber hat von 5757 auf 8027 zugenommen.
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