Projekt "senSiwen" geht ins dritte Jahr - Sieben Seminare
Damit sich Senioren sicher fühlen

Richtig reagieren im Notfall: "senSiwen"-Seminare sind praxisnah. Bild: hfz
Ob das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Projekt "senSiwen" auch im dritten Jahr für die älteren Menschen in und um Weiden attraktiv ist, zeigt sich ab Mittwoch, 23. September. Die Initiative haben die Polizeiinspektion Weiden und die Bundespolizeiinspektion Waidhaus - Bahnhof Weiden ins Leben gerufen.

"Weiden ist eine sichere Stadt - die Statistiken belegen dies", erklärt Polizeioberkommissar Willi Fritz von der Weidener Polizei, einer der Initiatoren. Ältere Bürger fühlen trotzdem eine latente Unsicherheit. Durch "senSiwen" soll das subjektive Sicherheitsgefühl gesteigert werden.

Die Kriminalpolizei Weiden, Verkehrsexperten der Polizei, die Feuerwehr, die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz und das Bayerische Rote Kreuz werden sich bei diesem Projekt, das unter der Schirmherrschaft der Stadt Weiden steht, auch im Herbst 2015 wieder einbringen. Koordiniert wird es durch das Maria-Seltmann-Haus in Weiden. Die Teilnehmer lernen an sieben Seminarnachmittagen (siehe nebenstehenden Infokasten) realistisch gestaltete Themenschwerpunkte in Theorie und Praxis kennen.

Die beteiligten Institutionen bieten für die Senioren aus Weiden und Umgebung insgesamt sieben Seminarnachmittage zu jeweils 90 Minuten kostenfrei an. Bei Rollenspielen können die Bürger richtiges Verhalten beobachten. "Keiner der Teilnehmer muss mitspielen", beruhigt Polizeioberkommissar Markus Frischholz von der Bundespolizei.

Das Projekt wird durch die Verkehrswacht und diverse Verkehrsunternehmen, ob Bus oder Bahn, unterstützt. Der praktische Teil findet an verschiedenen Orten im Stadtbereich statt. (Hintergrund)
Weitere Beiträge zu den Themen: Weidener Polizei (167)September 2015 (7742)
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