Protest gegen "Sparhammer"

Die Besucher des Schülercafés lassen nicht locker. Seit Montag demonstrieren sie mit Bannern gegen die Sparpläne der CSU. Zudem sammeln sie Unterstützerunterschriften - in der Fußgängerzone und im Internet. Bild: Huber
Vom Sparhammer der CSU fühlen sich die Jugendlichen des Schülcafés plattgemacht. Bildlich dargestellt auf einem Banner, das seit gestern vor dem "Scout"-Eingang an der Allee angebracht ist. "Never change a running system", steht darauf: "Verändere kein erfolgreiches System". Eben das will die CSU, wie sie in der Stadtratssitzung vor einer Woche deutlich machte: Anstelle des Kolping-Bildungswerk soll ab August der Stadtjugendring das Schülercafé betreiben.

Auf der Rückseite werden die jungen Karikaturisten noch deutlicher: "Wir sparen uns die Wünsche der Jugend", lassen sie die CSU-Räte Wolfgang Pausch, Stefanie Sperrer und Michael Bihler sagen, während die Genossen Roland Richter und Elena Hierold ratlos dreinschauen. Auch im Internet ist eine Initiative gestartet, um das "Scout" in der bisherigen Form zu erhalten. 120 Unterstützer haben bisher eine Online-Petition unterzeichnet (www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-scout).
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