Protestanten aus Bereich Freihung und Vilseck feiern Jubelkonfirmation
Auf Heiligen Geist vertrauen

Ihren Glauben und ihr Gottvertrauen bekräftigten 34 Jubelkonfirmanden. Elisabeth Fischer beging die seltene Kronjuwelen- , Käthe Meißner die Gnadenkonfirmation (sitzend, von links). Bild: bk
Festliche Posaunenklänge erfüllten die St.-Martins-Kirche beim Einzug der Jubelkonfirmanden aus den Kirchengemeinden Vilseck, Freihung, Thansüß und Kaltenbrunn. Bis aus Ulm, Siegsdorf und der Schweiz waren einige angereist. 17 feierten das goldene, 15 das diamantene Jubiläum. Käthe Meißner aus Thansüß gedachte der 70., Elisabeth Fischer der 75. Wiederkehr ihres Festtags.

"Können wir dem Apostel Paulus zustimmen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen? Hat mir alles zum Besten gedient?", fragte Pfarrer Matthias Weih. In der Rückschau sähen die Jubilare Schönes, aber auch weniger Schönes. Paulus rede nichts schön. Er wisse vielmehr, wie schwer das Leben sein könne, wie Menschen zu zweifeln begännen an sich, ihrem Glauben und am Leben. Für Paulus sei die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen entscheidend. "Denn wer aus vollstem Herzen mit Gott lebt, erinnert sich auch an all das, was Gott Gutes getan hat, und beginnt dadurch sein Leben und das anderer mit anderen Augen zu betrachten", betonte Matthias Weih.

Paulus ermutige im Römerbrief, dem Wirken des Heiligen Geistes zu vertrauen, fuhr Weih fort. "Vielleicht lässt Gottes Geist in Ihnen heute die Dankbarkeit groß werden für ein gelungenes Leben." Nach dem erneuten Segenszuspruch feierten die Jubilare mit der Gemeinde Abendmahl. Dabei intonierte der Thansüßer Posaunenchor unter Heiner Müller das Adagio von Albioni und zum Auszug die Sonatina von Gottfried Reiche. Eine besondere musikalische Note erhielt der Dankgottesdienst auch durch den Kirchenchor, den Christian Seidl dirigierte, mit "Ich will dem Herrn singen" und "Mein schönste Zier und Kleinod".

Nach dem Mittagessen verlas Pfarrer Weih im Friedhof die Namen der verstorbenen Mitkonfirmanden. Ihnen galt ein Vaterunser. Ein vom Frauenkreis ausgerichteter Kaffeenachmittag rundete das festliche Ereignis ab.
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