Pünktlich zum 25. Bühnenjubiläum herrscht beim "Bergg'moi Theater" Verwirrung
Chaos im Kloster

Pünktlich zum 25. Bühnenjubiläum herrscht beim "Bergg'moi Theater" Verwirrung. Allerdings nur im neuen Stück, das einige Verwicklungen beinhaltet. Hinter den Kulissen läuft es dafür offenbar umso reibungsloser.

"Heribert, der Klosterfraunarzissengeist" hat sich angekündigt. Die Komödie von Beate Irmisch wird das "Bergg'moi Theater" ab März auf die Bühne bringen. Wie in der Fernsehserie "Um Himmels Willen" muss sich darin die Oberin eines Klosters mit einem äußerst unbequemen Bürgermeister auseinandersetzen. Das Stück stellte zweiter Vorsitzender Reinhard Greiner bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus vor.

Zuvor hatte Vorsitzender Franz Voith einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr gegeben. Er erwähnte dabei zuvorderst die Aufführung des Stückes "Das Geheimnis vom Birkenhof". Aufgrund der großen Nachfrage standen die Schauspieler neun Mal auf der Bühne. Dabei waren alle Aufführungen ausverkauft. Einmal mehr durften bei der Nachmittagsvorstellung die Bewohner des BRK-Altenheims kostenlos zusehen.

Daneben zählte Voith noch zahlreiche weitere Aktivitäten auf, darunter auch die Adventsfeier, die diesmal einen Rekordbesuch verzeichnete. Dank der guten Kassenlage überreichte das Theater außerdem Spenden an jeweils eine Grundschule in Weiden und Vohenstrauß sowie an die Skilanglaufgemeinschaft Letzau-Weiden.

Mit Spannung erwarteten die Besucher der Hauptversammlung die Vorstellung des neuen Stücks, das in Absprache mit Regisseur Hans "Peter" Gösl ausgesucht worden war. Zum Inhalt: Im kleinen Kloster Abendrot herrscht helle Aufregung. Das Bistum hat verfügt, dass der Orden aufgelöst werden soll, wenn sich an der wirtschaftlichen Situation nichts ändert. Zu allem Übel hat auch noch der Bürgermeister die Pacht für die Obstwiesen und Weinberge gekündigt.

Dort haben aber drei Nonnen heimlich aus der Not eine Tugend gemacht: In den Klostermauern wird munter Schnaps gebrannt und Wein gekeltert. Das bleibt nicht lange unentdeckt und das Bistum schickt Domkapitular Hansemann, der dem unchristlichen Gelage ein Ende bereiten soll. Ob ein "Klostergeist", der nicht lange auf sich warten lässt, da noch was ausrichten kann?

Antworten gibt auf der Bühne die bewährte Truppe um Anneliese Ermer, Manuel Keim, Franz Voith, Martina Hinderlich, Doris Vitzthum, Thomas Duhr, Tanja Göhl, Sandra Zielbauer und Moritz Bäumler. Neu dabei sind zudem Markus Balk, Vanessa Tretter und Martin Vitzthum. Das Stück wird neun Mal aufgeführt. Der Premierenvorhang hebt sich im Roggensteiner Schützenhaus-Saal am Freitag, 20. März um 19.45 Uhr. Weitere Vorstellungen sind am 21., 22. (Nachmittagsvorstellung), 27., 28 und 29. März sowie am 5./6. (Ostern) und 7. April. Die Abendvorstellungen beginnen jeweils um 19.45 Uhr. Saaleinlass jeweils eine Stunde vorher. Kartenvorbestellung unter Telefon 0961/446 77.

Lob für die gute Vereinsarbeit gab es bei der Versammlung von Stadtrat Alois Schinabeck, der die Grüße des Oberbürgermeisters überbrachte, von Heinrich Vierling und Sabine Zenger sowie von Ehrenmitglied Elisabeth Kraus.
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