Radweg passt so, wie er ist

Zu dem Kooperationsprojekt zur Qualitätserhöhung des Fünf-Flüsse-Radwegs lag dem Gemeinderat Etzelwang eine Anfrage für Vorschläge vor, wie diese Route im Bereich der Gemeinde Etzelwang noch attraktiver gestaltet werden könnte.

Gedacht werde zum Beispiel an die Einrichtung von Infopunkten, Rastplätzen, Pavillons oder ähnlichen qualitätssteigernden Maßnahmen. Solche Ergänzungen würden durch das Leader-Programm gefördert, erläuterte Bürgermeister Roman Berr. Das Gremium sah keinen zusätzlichen Bedarf, da im Gemeindegebiet bereits derartige Bereicherungen existieren. Als dringend notwendig erachtete Gemeinderat Günther Renner die Anlage eines Radwegs von Etzelwang nach Kirchenreinbach, da die Benutzung der Kreisstraße für die Radfahrer nicht ungefährlich sei.

Die Zahlen stimmen

Die bei der örtlichen Rechnungsprüfung für das Jahr 2013 monierten Anmerkungen konnten von der Kämmerei in der Verwaltungsgemeinschaft aufgeklärt werden. Daraufhin erkannte der Gemeinderat die Jahresrechnung an und entlastete den Bürgermeister einstimmig. Außerdem steht die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2014 fest. Bürgermeister Roman Berr gab bekannt, dass der Verwaltungshaushalt mit 1 866 179,16 Euro abschloss, der Vermögenshaushalt mit 975 174,21 Euro. Es verblieb eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 339 607,06 Euro. In die Rücklagen flossen 367 769,22 Euro.

Bei der Bürgerfragestunde im Gasthaus Dorn erkundigte sich Willfried Schmidt, ob die Pflicht zur Rekultivierung eines aufgelassenen Grabes im Friedhof geregelt sei. Er erfuhr vom Bürgermeister, dass die Satzung eine solche Regelung enthalte. Leonhard Ehras gab die Bitte weiter, dass in Lehendorf das Bachufer gemäht werden müsste.

Bürgermeister Roman Berr informierte darüber, dass der Rechen in der Kläranlage saniert werde. Gemeinderat Günther Renner sprach Einsparungen für die Gemeinde an. Mehrere Landwirte hätten am Weg nach Tabernackel die Abfuhr der an den Rändern abgefrästen Erde übernommen. Nach der geplanten Auflage für den Turnhallenboden fragte Gemeinderat Philipp Wagner und bekam als Antwort, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde.

Gemeinderat Ernst Scharr erkundigte sich, ob im Friedhof Etzelwang Plätze für Urnenstelen vorgesehen seien, was Bürgermeister Berr bejahte. Im Blick auf eine neue Struktur des Friedhofareals regte Gemeinderätin Lydia Zahner an, künftig für Erdbestattungen pflegearme Flächen anzubieten, zum Beispiel wenn Verstorbene keine Angehörige haben, die sich um das Grab kümmern. Statt einer Einfassung und eines Steins wurde nur ein Namensschild in den Boden eingelassen. Der Rasen auf der Fläche könnte mit dem Mäher kurz gehalten werden.
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