Rama-dama: Fischereiverein "angelt" in Gewässern nach Unrat und Müll - Kritik an Anglern

Rama-dama: Fischereiverein "angelt" in Gewässern nach Unrat und Müll - Kritik an Anglern (uz) Drei Stunden lang haben 40 Mitglieder des Fischereivereins Weiden die heimischen Gewässer gereinigt und allerlei Unrat an Land gezogen. "Die Umweltsünden der Bürger sind nicht mehr ganz so schlimm wie früher", machte Vorsitzender Karl Heinz Albert deutlich. Aber der Müll, der sich nach der Rama-dama-Aktion im Container angesammelt hatte, spricht da eine deutlichere Sprache. Was Albert am meisten enttäuschte, w
Drei Stunden lang haben 40 Mitglieder des Fischereivereins Weiden die heimischen Gewässer gereinigt und allerlei Unrat an Land gezogen. "Die Umweltsünden der Bürger sind nicht mehr ganz so schlimm wie früher", machte Vorsitzender Karl Heinz Albert deutlich. Aber der Müll, der sich nach der Rama-dama-Aktion im Container angesammelt hatte, spricht da eine deutlichere Sprache. Was Albert am meisten enttäuschte, war die Tatsache, dass sich die Angler selber an die Nase langen sollten. "Die haben ihren eigenen Müll hinterlassen, Büchsen und Dosen einfach am Ufer entsorgt." Aus Ufernähe wurden Stühle, eine Schubkarre und jede Menge Flaschen gezogen. "Wir haben nur die sichtbaren Sachen entsorgt." Was unterm Wasserspiegel schlummert, wird dort wohl weiterschlummern. Entdeckt worden seien noch ein Fahrrad und ein Einkaufswagen, die aber nicht geborgen werden konnten. "Da müssen wir warten, bis der Flutkanal wieder mal abgelassen wird." Oberbürgermeister Kurt Seggewiß dankte den freiwilligen Helfern mit einer Brotzeit. Der Fischereiverein stehe für Umweltschutz. Gesäubert wurden 20 Kilometer Fließgewässer sowie die Weiher in Weiherhammer, Mantel und Au. Bild: Kunz
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