Regionalbibliothek: Umbaupause nach Wein-Lese-Fest
Rekorde zum Abschied

Aus-geliehen: Zuletzt hatten die "Regi"-Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. Nach der Umbaupause kümmert sich der Automat um die Ausleihe. Bild: Götz
In der Regionalbibliothek ging es zuletzt zu wie im Taubenschlag. "Das hat was von Ausverkauf", stellt Leiterin Sabine Guhl fest. Am Samstag, 4. Oktober, gab es sogar einen neuen Rekord: Rund 1100 Ausleihen pro Stunde. "Normal" sind etwa 2800 - für einen ganzen Samstag. Die Chefin blickt auf die geleerten Regale: "Wir sind gut ausgeräumt."

Viele Nutzer sorgten für die lange Zwangspause der Einrichtung vor. Wer in den vergangenen zweieinhalb Wochen Bücher auslieh, darf sie bis zur Wiedereröffnung der "Regi" ab 2. Dezember behalten. Am Freitag gingen letztmals Medien über Ausleihtheke. Und auch sonst hatten die Beschäftigten alle Hände voll zu tun. "Heute haben wir gleich drei Baustellen im Haus", sagte Guhl: Besucheransturm, Besuch der Firmen, die ab Montag mit dem Umbau loslegen - und die Vorbereitungen fürs Wein-Lese-Fest. Mit der Mega-Fete feiert die "Regi" am Samstag ab 15 Uhr (vorläufigen) Abschied.

Aus der großen Resonanz in den vergangenen Tagen schließt Sabine Guhl einerseits, wie beliebt die Einrichtung bei den Bürgern aus Stadt und Land ist. Andererseits, dass es die Arbeitserleichterung durch die automatische Ausleihe braucht: "Wir freuen uns darauf. Zuletzt hatte unser Personal eine riesige Arbeitsbelastung." Kein Kunde müsse befürchten, dass sich die Regionalbibliothek jetzt in einen entmenschlichten Selbstbedienungsladen verwandelt: "Uns gibt es nach wie vor. Und man wird uns auch sehen."
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