Rehbühlsiedler: Totengedenken am Mahnmal
Nicht vergessen

Gemeinsam legten Vorsitzender Hans-Jürgen Meier (vorne rechts) und Stadtrat Norbert Freundorfer (vorne links) am Mahnmal in der Rehbühlsiedlung einen Kranz nieder. Bild: R. Kreuzer
Die verstorbenen Siedlerfrauen und -männer am Rehbühl sind nicht vergessen. Am Totensonntag gedachte ihrer die Siedlergemeinschaft. Mit einem Schweigemarsch durch den Ortsteil erreichte sie den Gedenkstein. Vorsitzender Hans-Jürgen Meier nannte die Verstorbenen dieses Jahres in der Siedlergemeinschaft: Peter Hofmann, Georg Kick und Albin Betz.

Wie Meier ging auch SPD-Stadtrat Norbert Freundorfer in seiner Gedenkrede auf die vielen runden Jahrestage geschichtlicher Ereignisse in diesem Jahr ein. Zum Beispiel auf den Beginn des Ersten Weltkriegs 1914. "Die Schüsse von Sarajewo waren die Auslöser, aber nicht die Ursache. Sie lagen woanders. Sie lagen in der Politik und dem Denken der damaligen Zeit. Sicher dachten auch einige Bürger der Stadt, die in beide Kriege zogen, für eine gerechte Sache zu kämpfen." Doch seien sie in Wahrheit betrogen worden.

Gemeinsam legten Freundorfer und Meier den Kranz am Mahnmal nieder. Die Reservistenkameradschaft hielt die Ehrenwache. Trompeter Karl Völkl spielte das Lied: "Ich hatt' einen Kameraden".
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