Reise nach Brüssel: Städtepartnerschaft-Verein besucht Hauptstadt der europäischen Partnerschaft

Politische Bildung hautnah - das erlebten 43 Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins bei ihrer viertägigen Fahrt in die "europäische Hauptstadt" Brüssel. Europa-Abgeordneter Albert Deß aus Neumarkt und sein Büro mit Leiterin Heidi Rackl boten den Besuchern einen eingehenden Blick hinter die Kulissen des Europäischen Parlaments. Nach einer Anreise über Aachen mit dem Besuch des Kaiserdoms, Krönungskirche der deutschen Könige und Grabstätte Karls des Großen, erreichte die Gruppe die belgische Hauptstadt Brüssel. Die Bayerische Vertretung im Park Leopold war eines der Ziele. Dabei ging es um die Frage: "Was macht ihr eigentlich in Brüssel?" Antworten gab Ministerialrätin Patricia Hamel, die zu aktuellen Themen rund um "Bayern in Europa" Stellung nahm. Weitere Station: der beeindruckende Plenarsaal des Europäischen Parlaments (EP), wo Rackl die Delegation empfing. Hier tagen und beschließen die 751 Mitglieder des EP und vertreten über 500 Millionen Bürger aus 28 Mitgliedstaaten. "Also eine einzigartige, multinationale parlamentarische Versammlung", verdeutlichte Rackl. Deß erzählte über seine Arbeit und die vielen Möglichkeiten der Bürger, sich an der Politik der Union zu beteiligen. Deß zog ein positives Fazit der EU und des EP: "Wir haben es geschafft, aus Feinden Freunde zu machen, nationale, religiöse und weltanschauliche Differenzen zu überwinden und zu einem vereinten Europa zusammenzuwachsen." Städtepartnerschaftsvorsitzender Joachim Strehl dankte für die interessanten Informationen. An den Besuch schloss sich eine Stadtführung durch Brüssel an. "Grand' Place oder großer Markt, der königliche Palast, Jugendstil- in Brüssel erfunden-, Atomium und Manneken Pis waren nur einige Schauplätze des Rundgangs. Auf dem Rückweg nach Weiden wurde außerdem noch die beschauliche Eifel-Perle Monschau besucht. Bild: Wilck
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