Reservist Uli Zielonka zum Ehrenmitglied ernannt - An Erfolgen bei militärischen Wettkämpfen ...
1,60 Meter klein: Aber ein Kämpfer mit Biss

Hans-Ulrich Zielonka (Mitte) ist das jüngste Ehrenmitglied der Weidener Reservisten und seit 40 Jahren dabei. Kreisvorsitzender Manfred Zettl (rechts) und RK-Vorsitzender Werner Holl (links) überreichten ihm Treuenadel und Urkunde. Bild: mm
(mm) Eine besondere Auszeichnung erhielt Hans-Ulrich Zielonka beim Sommerfest der Reservistenkameradschaft (RK): Für vier Jahrzehnte Treue überreichte ihm Kreisvorsitzender Manfred Zettl aus Altenstadt/WN die Ehrennadel mit der Zahl 40 und die Urkunde. Bereits anlässlich seines 60. Geburtstages hatte die RK den Stabsfeldwebel der Reserve zum Ehrenmitglied ernannt.

Uli Zielonka hatte seinen Dienst als Zeitsoldat bei der einstigen Panzerpionierkompanie 100 in Weiden abgeleistet. Am 1. April 1975 trat er in den Verband der Reservisten der Bundeswehr (VdRBw) und in die RK ein. Hier war er über Jahrzehnte ein herausragender Aktivposten.

Vorsitzender Werner Holl erinnerte in seiner Laudatio unter anderem an weit über 20 Teilnahmen an militärischen Wettkämpfen. Auch an den größten Erfolgen der Mannschaften bei den Militärpatrouillen im Kreis Oberpfalz-Nord, im Bezirk, bei bayerischen Landesvergleichen und sogar zweimal auf Bundesebene war Uli Zielonka maßgeblich beteiligt. Der nur 1,60 Meter kleine Kämpfer bewies immer die nötige Bissigkeit, vorbildliches Durchhaltevermögen und enormes Wissen.

Einmalige Patenschaft

Zudem übernahm Zielonka lange Jahre auf verschiedenen Posten in der Vorstandschaft Verantwortung. Von 1991 bis 1997 leitet er auch die Geschicke der Weidener Kameradschaft über zwei Wahlperioden als Vorsitzender. In Erinnerung sind die legendären Feste, die der gelernte Brauer (Gambrinus und Bäuwirt/heute Brauerei Jacob, Rötz) organisierte. Feldwebel d. R. Werner Holl dankte dem Jubilar für seine Verdienste und überraschte dessen Frau Margitta, die an diesem Tag Geburtstag feierte, mit einem Blumenstrauß.

Besonders stolz zeigte sich Holl, dass am Sommerfest eine starke Abordnung der Patenkameradschaft Flossenbürg sowie die ältesten Ehrenmitglieder der RK Weiden, Leutnant d. R. Lorenz Kiener und Oberfeldwebel d. R. Paul Wendt, teilnahmen. Ein Gedenken galt dem erst vor wenigen Tagen verstorbenen Ehrenmitglied und langjährigen Vorsitzenden, Oberstabsgefreitem d. R. Günter Lang. Kreisvorsitzender Manfred Zettl lobte die seit 1979 bestehende intensive Freundschaft zwischen Flossenbürg und Weiden: "Diese Patenschaft ist einmalig in der gesamten nördlichen Oberpfalz."

Zwei Jubilare waren verhindert: Auszeichnungen lagen auch bereit für Stabsunteroffizier d. R. Heinz Heindl (40 Jahre), den langjährigen Vorsitzenden des Wehrpolitischen Arbeitskreises Weiden (WPA), sowie für Hauptgefreiten d. R. Norbert Reber (25 Jahre).
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