Rittersleut' belagern die Ermersrichter Straße
Munteres Mittelalter

Mit Schwertkämpfen hat es Horst nicht so. Er ist Hauptmann oder "Feldobrist" des Weidener Ritterordens "Phoenix" und damit Chef der Truppe. Horst darf in seiner Führungsfunktion andere Helden zum Ritter schlagen. Aber die Balgerei mit den Schwertern ist ihm zu gefährlich. "Ich brauch' meine Finger noch."

Das unterscheidet den Ritter aus dem 21. Jahrhundert von den echten Rittersleut' im finsteren Mittelalter. "Wir betreiben das Mittelalter mehr oder weniger zum Spaß." Und dazu gehörte jetzt ein Auftritt vorm "Parapluie." Dort hatte Bernd Mende einmal mehr zum Mittelalterfest geladen. "Wir versuchen die Zeit des Mittelalters annähernd so zu leben, wie sie hätte sein können."

Derzeit zählt der Club rund 20 Mitglieder. Mit fünf Zelten waren die "Phoenix"-Ritter in der Ermersrichter Straße angerückt. Viel lieber, als mit dem Schwert aufeinander einzudreschen, spuckt Horst Feuer oder droht mit dem Flammenschwert. Aktuell leider nicht - wegen starker Windböen. Die Feuershow soll aber nachgeholt werden. Für die Kinder gab's Stockbrot. Wer wollte, konnte die Axt werfen und einen Blick hinter die Kulissen des Mittelalters werfen.
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