Rockmusikclub mit neuem Chef
"Salute": Held geht, Bauer bleibt

Dieter Held steigt beim Rockmusikclub "Salute" aus...
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
11.08.2015
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Weiden. (fku) Dieter Held zeigt auf ein Werbeplakat hinter sich. "Tito & Tarantula" kommen Ende August erneut ins "Salute". Die amerikanische Kultband im Rockmusikclub im kleinen Rothenstadt. Schon eine Hausnummer. Aber genau für solche Dinge habe er ja 2007 zusammen mit Dieter Zug und Andreas Stock das "Salute" gegründet. "Wir wollten in der nördlichen Oberpfalz die Musikszene erweitern. Und das ist uns gelungen."

Mission erfüllt, könnte man sagen. Held jedenfalls wird sich nun aus der Führung des "Salute" zurückziehen. Er hatte es zunächst als zweites Standbein aufgebaut neben seinem Imbiss am ZOB, wo er zusätzlich Kfz-Kennzeichen vertreibt.

Im Februar übernahm er auch noch den Kiosk nebenan, nach einem Umbau gibt's dort nun Backwaren. "Durch dieses Geschäft bin ich so ausgelastet, dass ich das ,Salute' nicht mehr zu 100 Prozent machen kann." Außerdem freue er sich, nach acht Jahren endlich nicht mehr regelmäßig abends und am Wochenende arbeiten zu müssen. Nachdem Zug 2012 und Stock ein Jahr darauf ausgeschieden sind, wird Held nun also als letzter der Gründer seine Anteile bei einem Notartermin am Mittwoch weitergeben. An Thomas Bauer, der dann alleiniger Geschäftsführer sein wird - wenn auch kein Neuling. Bauer, ein 36-jähriger Vohenstraußer, hat 2010 an der Theke des "Salute" begonnen und dann vor zwei Jahren die Anteile von Stock übernommen. Auch sonst ist er vom Fach. Er betreibt die Bar "Alte Glasfabrik" in Vohenstrauß und den Spirituosenhandel "Liq Trade", mit dem er unter anderem die Flosser Kirwa beliefert.

Alles umkrempeln will er aber nicht. Im Gegenteil: "Es ändert sich vom Grundkonzept nix." Live-Musik werde ebenso Markenkern bleiben wie die Lockerheit. Es gefalle ihm, dass sich hier Publikum vom Jugendlichen bis zum Senior treffe. Auch an Veranstaltungen wie "Clones of Rock" oder dem "Stoner Rock"-Festival wolle er festhalten.

Statt Änderungen werde es eher Erweiterungen geben. Angefangen von der Auswahl auf der Speisekarte bis hin zum angedachten Ausbau des Saals. Der soll 300 statt 200 Besucher fassen und damit noch bekanntere Bands locken. Eine weitere Idee Bauers ist, zusätzliche Festivals außerhalb Rothenstadts zu veranstalten, etwa in Floß und in Neustadt/WN. Im Grunde aber gelte: "Das ,Salute' soll so bleiben, wie es ist."
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