Rotkreuzmann mit Leib und Seele
Verstorben

Weiden. (hcz) Die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes trauert um eines ihrer langjährigsten Mitglieder. Josef Dobler, ein Rotkreuzmann mit Leib und Seele, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit am Montag im 80. Lebensjahr.

Der gebürtige Weidener trat am 1. Februar 1954 in die damalige "Sanitätskolonne" ein, in der sein Vater, sein Bruder und sein Onkel bereits in Führungspositionen tätig waren. Später machte der gelernte Kaufmann sein Hobby zum Beruf. Er wurde Angestellter des BRK-Kreisverbands.

Dobler blieb daneben aber stets auch ehrenamtlich engagiert. Er absolvierte diverse Lehrgänge und beteiligte sich an herausragenden Einsätzen des Roten Kreuzes, zum Beispiel beim Eucharistischen Weltkongress 1960, den Olympischen Spielen 1972 in München oder der DDR-Übersiedler-Betreuung im Jahr 1989. Neben Blutspendeaktionen und Sammlungen war der "BRK-Glückshafen" sein spezielles (und geliebtes) Aufgabengebiet.

Zahlreichen Weidenern wird er außerdem noch von Frühlings- und Volksfesten her bekannt sein. Dobler erfuhr für seine langjährige, aktive Mitgliedschaft im Roten Kreuz zahlreiche Auszeichnungen, unter anderen die Goldenen Ehrennadeln des DRK und des BRK, das Staatsehrenzeichen in Gold und die Auszeichnungsspange in Gold für mehr als 60-jährige Treue.

Requiem am heutigen Donnerstag um 7.30 Uhr in St. Konrad. Anschließend Beerdigung im Stadtfriedhof.
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