Rüstzeug für Mission mit Risiko

Mit der Übergabe des Wimpels von Oberstleutnant Mario Brux (rechts) an den neuen Chef, Oberleutnant Thomas Lauszus, erfolgte in symbolische Form die Kompanieübergabe.

In der Grundausbildung bekommen die Rekruten das erste militärische Rüstzeug mit auf den Weg. Das ist gleichzeitig ihre Lebensversicherung, wenn sie gefährliche Einsätze im Ausland meistern sollen. Die Ausbilder der Soldaten sind sich dieser Verantwortung bewusst.

Welcher Stellenwert der Ausbildung zukommt, wurde auch beim Übergabeappell an den neuen Kompaniechef der Ausbildungs-/Unterstützungskompanie (AusbUstgKp) des Oberviechtacher Panzergrenadierbataillons 122 deutlich. 100 Rekruten, darunter 40 Zeitsoldaten, der Rest mit freiwillig verlängertem Wehrdienst, waren dazu vor ihrem Kompaniegebäude in der Ostmark-Kaserne in Weiden angetreten. Mit Oberleutnant Thomas Lauszus haben sie einen neuen Kompaniechef bekommen.

Der bisherige Kompaniechef war bereits zu einem früheren Zeitpunkt verabschiedet worden. Wegen nötiger Um- und Ausbauarbeiten in den Kompanieblöcken in der Grenzlandkaserne war die zum Oberviechtacher Bataillon gehörende Ausbildungskompanie im ersten Quartal dieses Jahres in die Ostmark-Kaserne nach Weiden verlegt worden, wo die Soldaten nun ihren Dienst verrichten.

Neben dem Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, Oberstleutnant Mario Brux, war bei diesem Appell auch Major Schröter vom Artilleriebataillon 131 mit von der Partie. Vertreter des Dienstleistungszentrums Amberg, die Bürgermeister von Oberviechtach und Pleystein sowie Vertreter der Kriegerkameradschaft bekundeten mit ihrer Anwesenheit das Interesse an den Vorgängen bei der Bundeswehr.

Beim Umzug der Ausbildungskompanie nach Weiden, so Oberstleutnant Brux, habe Oberleutnant Lauszus bereits seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Immerhin habe er dabei einige Hürden überwinden müssen. Zum 1. April habe die Kompanie nun in Weiden mit ihrem Ausbildungsauftrag begonnen. Die Voraussetzungen für eine bestmögliche Ausbildung seien vorhanden, das Führungskorps habe die Vorbereitung übernommen. Für die nächsten Monate gab der Kommandeur die Vorgabe aus, diese Ausbildungszeit professionell und im Sinne der modernen Menschenführung zu gestalten und nie den Grundsatz "Nur gemeinsam sind wir stark" zu vergessen.

Oberstleutnant Brux stellte dann den neuen Kompaniechef vor, der im Juli 2003 als Grundwehrdienstleistender in die Bundeswehr eingetreten ist. Oberleutnant Lauszus habe noch die Offiziersausbildung "alter Art" durchlaufen und im Anschluss daran das Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaften absolviert. Seit Oktober 2012 gehört er dem Panzergrenadierbataillon 122 an.

Oberstleutnant Brux zeigte sich mit dem neuen Chef sehr zufrieden. Lauszus bringe die besten Voraussetzungen dafür mit. Gerade in den vergangenen Monaten habe er sein Organisationstalent und seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Deshalb genieße er bereits das volle Vertrauen der ihm unterstellten Soldaten. Das Kommando bekam er nun mit der symbolischen Übergabe des Kompaniewimpels.
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