Saure Bratwürste und Erbseneintopf
Hintergrund

Weiden. (doz) Die Justizvollzugsanstalt setzt auf Tradition. Am Heiligabend gibt es sauere Bratwürste zum Essen - so wie bei vielen Oberpfälzer Familien. Mittags bekommen die Gefangenen einen Erbseneintopf.

Vorfreude dürfte bei den Inhaftierten auf den 25. Dezember aufkommen. Zum Frühstück erhält jeder ein Päckchen der Gefangenen-Fürsorge. Inhalt: Lebkuchen, Schokolade, Kekse, zwei Mandarinen, eine Orange und einen Apfel. Die JVA spendiert zudem einen Christstollen, der aus der Bäckerei der JVA Amberg stammt. Mittags werden Entenkeule, Blaukraut und Knödel aufgetischt. Das Abendessen besteht aus Wurst und Brot. Für den 26. Dezember plant die JVA mittags Hähnchenschenkel mit Kartoffelsalat und abends Dosenfisch.

Die JVA Weiden hat eine Belegungsfähigkeit von 120 Personen. Aktuell gibt es 124 Inhaftierte. "Wir sind also moderat überbelegt", erklärt Harald Graßl. Die JVA ist zuständig für die Amtsgerichtsbezirke Weiden und Tirschenreuth.

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