Schauübung der Neunkirchener Jugendwehr mit Hindernissen, Hasen und Höhentouren - Gut 100 ...
"Feuer, Feuer - und Hoppel ist noch drin"

Der Hase ist gerettet, das imaginäre Feuer gelöscht: Die Schauübung der Jugendfeuerwehr Neunkirchen zeigte den gut 100 Besuchern, der Nachwuchs der Wehr ist fit für den Notfall. Bild: mte
Wie eine Schauübung der Feuerwehr auch ohne Feuer zur Schau wird? Mit Improvisationskunst. Die bewies die Jugendfeuerwehr Neunkirchen vor gut 100 Zuschauern, nachdem es angesichts der heißen Temperaturen und aufkommender Winde zu gefährlich geworden war, das Feuer auf dem Feld in der Wohnsiedlung zu Übungszwecken zu entfachen. Gelöscht haben die 14 Jugendlichen sowie ihre Betreuer trotzdem - und obendrein noch Hase Hoppel aus der imaginären Feuersbrunst gerettet.

Vom konfusen Notruf "Hilfe! Feuer, Feuer - und Hoppel ist noch drin" über Alarmierung, Anfahrt und Löschaufbau bis hin zu "Feuer aus und abrücken" erlebten die Zuschauer den Einsatz hautnah. Jugendwart Roman Baumgärtner erklärte die unzähligen Handgriffe der jungen Feuerwehrleute dem Publikum. Das wiederum dankte am Ende dem Nachwuchs mit großem Applaus für seinen Einsatz. Dann ging es für viele über Stunden mit der Drehleiter der Weidener Feuerwehr hoch hinauf in den Neunkirchener Abendhimmel. Die kleinen Gäste tourten gern mit dem Feuerwehrauto rund um den Stadtteil, besahen sich die Ausrüstung des Atemschutzträgers, stemmten sich hinter den C-Schlauch und zielten mit der Kübelspritze auf Plastikflaschen. Über die Trefferquote unterhielten sich die Besucher anschließend beim Verzehr der Grillspezialitäten.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.