Schlag den Raab
Angemerkt

Was die Münchner Wiesn mit Stefan Raab gemein hat? Beide sind nichts für sensible Gemüter. Insofern dürfte Wiesn-Reporterin Marion Schieder, die bekannte Pleisdorferin, schon einiges gewohnt sein. Also, von der Wiesn. Raabs Charme lernte sie ja erst vor einer Woche so richtig kennen.

"TV total" als "TV brutal": Ungehemmt zog der Entertainer in seiner Pro7-Show über Schieder und ihren Moderatoren-Kollegen Alexander Onken her, bezeichnete das Wiesn-Duo von "münchen.tv" als "total asozial" und "besoffen". In einem Ausschnitt scherzte Schieder, sie habe keine Laktose-Intoleranz, weil sie als Kind auf dem Bauernhof mit Mist und Dreck gespielt habe. Raab: "Da fragt man sich natürlich, was besser ist: Mit Mist und Dreck spielen oder bei ,münchen.tv' arbeiten - als Wiesn-Reporter."

Die so Beleidigten schlugen in ihrer eigenen Sendung zurück. Onken nannte Raab eine "Keramikfresse", Schieder ätzte: "Wenn der Herr R. mal kurzsichtig wird, dann kann er seine Gags nicht mehr lesen." Und Onken forderte den Konkurrenten zum Boxkampf. Das führte zu Schlagzeilen. Sie reichen von "Bissiger TV-Zoff" bis "Wiesn-Reporter drohen dem Moderator mit Schlägen!". Bild.de schaltete eine Abstimmung: "Nimmt Raab die Herausforderung an?". 61 Prozent meinen: "Nein, der prügelt sich nur mit Mädchen!"

Also muss doch die Marion ran? Ab in den Ring? Von wegen. Marion Schieder scheint der ganze Rummel fast schon peinlich zu sein. Die Geschichte sei zum medialen Selbstläufer geworden, erklärt sie auf Anfrage, zu Raab wolle sie nichts mehr sagen. Einfach mal ignorieren, den Typen: Möglicherweise ist das sogar der größte Schlag gegen Raab.



Sie lesen heute Prominent

Im Gästebuch eines Waidhauser Gasthauses finden sich viele bekannte Namen: von Karel Gott bis Jürgen Klinsmann (Seite 32)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.