Schon jetzt ein großer Erfolg

Es ist wie bei der Oscar-Verleihung: Alleine die Nominierung gilt als große Ehre. Und die Unternehmensgruppe von Dr. Baumann hat es geschafft. Aus bis zu hundert Vorschlägen kam sie unter die besten Drei. Jetzt besteht die große Chance, den bedeutendsten Unternehmerpreis in Bayern zu bekommen. Den Vorschlag hatte die Sparkasse Oberpfalz Nord gemacht.

(sbü) Die größten Hürden sind schon überwunden. Dr. Wolfgang Baumann und seine Unternehmensgruppe sind auf Vorschlag der Sparkasse Oberpfalz Nord für den Bayrischen Gründerpreis, Kategorie Sonderpreis, nominiert. In den Regeln für die Nominierung heißt es: "Die Auszeichnung wird für vorbildliche Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen vergeben".

Dass die Unternehmensgruppe von Dr. Baumann in idealer Weise zu diesem Anforderungsprofil passt, wurde in einer Feierstunde in der Sparkasse in Weiden mehrfach betont. "Als gelernter Jurist und ehemaliger Bankdirektor betreibt Dr. Baumann seit 17 Jahren ein Geschäftsmodell, mit dem insolvente Betriebe in innovative und international erfolgreiche Unternehmen umstrukturiert werden", erklären übereinstimmend die beiden Vorstände der Sparkasse Oberpfalz Nord, Ludwig Zitzmann und Hans-Jürgen Schön. In 17 Jahren seien 14 Einzelfirmen "mit insgesamt über 100 Millionen Umsatz, 500 Mitarbeitern einschließlich 50 Auszubildender und 60 000 Quadratmeter Nutzfläche" entstanden.

Parkautomaten in Dubai

Schon ein Viertel des Umsatzes werde im Ausland erzielt. Bekanntestes Beispiel seien die mit Solarenergie betriebenen Parkautomaten in Dubai. Für die Sparkassenvorstände ist es besonders wichtig, dass Dr. Baumann die ehemals insolventen Betriebe "nicht nur aufschönt und dann verkauft, sondern diese langfristig und nachhaltig am vorhandenen Standort ausrichtet".

Mit dem Vorschlag für die Preisverleihung an Dr. Baumann wollen die Sparkassenvorstände auch auf "die vielen hervorragenden unternehmerischen Leistungen in unserer Region aufmerksam machen".

Ein wenig Einblick in sein Erfolgsgeheimnis gab dann Dr. Baumann selbst. So sprach er von den drei Bedingungen für eine erfolgreiche Übernahme eines insolventen Unternehmens. Es müssten zunächst "Kernkompetenzen in Produktion oder Verfahren oder Marketingstrategien vorliegen". Leistungsbereite Mitarbeiter und Führungskräfte sowie unternehmerischer Mut, etwas auszuprobieren, zählt Dr.Baumann ebenfalls mit auf. Keinesfalls strebte er jemals Verlagerungen in Länder mit niedrigerem Lohnniveau an. "Auch weil die Mitarbeiter sich mit der Region identifizieren, ist es mir das Risiko wert", ergänzt der Unternehmer. Und von keinem der 14 Betriebe sei er enttäuscht worden. Ohne die Übernahme wären alle Arbeitsplätze weggefallen.

Entscheidung am 21. Mai

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, bedankte sich auch als alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse bei Dr. Baumann für dessen Leistungen für die Region und ihre Menschen. Er glaube auch an den endgültigen Erfolg am 21. Mai, wenn im Nürnberger Kongresszentrum in einer Gala mit 1000 Gästen die Preisträger geehrt werden. In den Vorjahren gab es, wie damals berichtet, schon zweimal Preisträger aus der nördlichen Oberpfalz: Firma Vantage aus Weiden und Kloster Waldsassen mit Äbtissin Laetitia Fech.
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