Schulen

20 Schüler der FOS/BOS Weiden nahmen am Schüleraustausch mit der israelischen Ramot Yam High-School teil. Der zweitägige Aufenthalt in der Negev-Wüste bildete den Höhepunkt. Bild: swi
Beeindruckt von Israel

Weiden. (swi) Vorurteile abbauen, Freundschaften knüpfen sowie die Religion und Kultur eines anderen Landes kennenlernen, das sind die Ziele des von Oberstudiendirektorin Gabriele Dill ins Leben gerufenen Schüleraustauschs der FOS/BOS Weiden mit der israelischen Ramot Yam High-School in Emek Hefer. Bereits zum sechsten Mal erkundeten 20 Fachoberschüler das Land im Nahen Osten. Erstmals auf dem Programm stand der zweitägige Aufenthalt in einem Beduinendorf in der Negev-Wüste bei Masada. "Eine Nacht in der Wüste verbringen, das war ein Traum", darüber waren sich die am Austausch beteiligten Schüler einig. Auch der Besuch des Drusendorfes Isfiya beeindruckte die jungen Leute. Für starke Emotionen sorgte der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. "Die dort in Form von persönlichen Geschichten zu lesenden Einzelschicksale berührten mich sehr", berichtete eine Kommilitonin. Umso erstaunter waren die Weidener Fachoberschüler, dass sie zu keiner Zeit auf Abneigung gegenüber Deutschen gestoßen sind: "Die Israelis waren warmherzig, gastfreundlich und ohne Vorurteile." Die Lehrkräfte Johanna Grau und Tobias Raab betreuten die Schüler in Israel.

"Elly"-Schülerinnen in Holland

Weiden. Sie debattierten im wahrsten Sinne, was das Zeug hielt, aber natürlich im geforderten Parlamentsenglisch und im Kreis von 250 jungen Leuten aus ganz Europa: Die neun Schülerinnen aus der Oberstufe des Weidener Mädchengymnasiums konnten bei einer Politiksimulation in Holland zeigen, was sie können - und taten dies dann geschickt und ausgiebig. "Wir können die Welt verändern!", so begann Sophia Essrich, die diesjährige Präsidentin des Model European Parliaments, ihre Rede zur Eröffnung der dreitägigen Veranstaltung in der Abtei Rolduc in Kerkrade in den Niederlanden. Die Weidener Mädchen trafen auf neugierige und ausgewählte junge Leute aus ganz Europa, die gemeinsam für die Politik des Europäischen Parlaments verantwortlich waren.

Sie diskutierten auf Englisch über die Flüchtlingssituation in Europa, das Schließen von Grenzen und das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Sollen die Europäischen Staaten noch mehr Souveränität abgeben? Welche Maßnahmen können zu einer weiteren Stabilisierung der EU-Wirtschaft führen? Wie sind die rechtspopulistischen Tendenzen in manchen Staaten zu bewerten und wie kann wieder Vertrauen in die EU-Organe erzeugt werden? Dabei waren Rollen zugeteilt und es galt, in den streng ritualisierten parlamentarischen Debatten die eigene Rolle professionell durchzuhalten.

Mittelschüler im Seniorenheim

Weiden. Herbst ließ es der Schulchor der Pestalozzi-Mittelschule im Franz-Zebisch-Seniorenheim werden. Die Schüler gestalteten mit ihrem Lehrer Helmut Sauer und Angela Sauer an der Orgel einen geselligen Nachmittag. Ester Heiß aus der 8. Klasse übernahm gekonnt die Moderation. Die Leiterin des Sozialdienstes, Christine Kunstfeld-Lindner, begrüßte die Gäste. Dass auch heute noch Volkslieder in der Schule gesungen werden, bewies der Chor mit "Bunt sind schon die Wälder" und "Die Gedanken sind frei". Auch englische Titel wie "I like the flowers" und "Heaven is a wonderful place" kamen zu Gehör. Populäre Songs wie "Stay" und "Wie schön du bist" begeisterten die Senioren. Diese wurden bei "Muss i denn" und "Kein schöner Land" zum Mitsingen eingeladen. Dazwischen trugen die Schüler Herbstgedichte einheimischer Autoren wie Waltraud Obermeier und Hermann Lahm vor und verteilten kleine Papierlaternen an die Zuhörer.
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