Schulen

US-Soldaten zeigen Akutmedizin

Die Nachbarschaft auf dem Bildungscampus am Hetzenrichter Weg wird bereits zu Schuljahresbeginn gepflegt und gelebt. Schüler der 13. Jahrgangsstufe der FOS/BOS Weiden konnten an der OTH Amberg-Weiden Hochschulluft schnuppern. Eingeladen hatte Amy De Vour, Studiengangsleiterin und Studienfachberaterin für den Bachelor-Studiengang Sprachen, Management & Technologie. Bei ihrer Blockvorlesung "Medical English" sprachen Dr. med. Jess Miller, Captain der US-Armee und Leiter der Health Klinik der US-Armee in Katterbach, und Sergeant James Marc, Sanitäter der US-Armee in Vilseck, über Akutmedizin.

"Wir sind sehr dankbar für die Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden. Bei dieser Veranstaltung hatten unsere Schüler die Möglichkeit, authentisches Englisch von Native-Speakern mitzuerleben", so stellvertretende Schulleiterin Gabriele Dill.

Nach einer Einführung in das Thema Notfallmedizin, Diagnose und Vorsorge präsentierten Dr. Jess Miller und James Marc, beide bereits in Afghanistan stationiert, den Studenten und Schülern Geräte der Akutmedizin, die bei Bedarf auch im Feld zum Einsatz kommen. Daher müssen die Geräte transportabel, leicht und einfach in ihrer Handhabung sein. Bestes Beispiel: Eine speziell für Kinder entwickelte "Notfallmedizintasche". Die Schüler beeindruckte besonders, dass sie die Geräte anfassen und bedienen durften. Eine Schülerin hatte sogar das Vergnügen, ein Hormonstäbchen, ein Langzeitverhütungsmittel, zu implantieren. Natürlich nur an einem medizinischen Phantom. (swi)

Teambildung zum Schulbeginn

"Von der Klasse zum Team." Das war das Motto der "Tage der Orientierung", die drei zehnte Klassen des Kepler-Gymnasiums Weiden im "Haus der Begegnung" der Salesianer in Ensdorf erlebt haben. Inhaltlich gestaltet wurden die Orientierungstage von den Lehrkräften Reinald Bogensperger, Karina Ertl, Jochen Runkel, Johann Schärtl, Peter Schönberger und Carolin Vogl. Im Niederseilgarten des Hauses der Begegnung erfuhren die Schüler ganz konkret, was es bedeutet, sich aufeinander verlassen zu können. Gesprächsrunden sollten dazu dienen, sich selbst besser kennenzulernen und einander zu verstehen. Als ein Höhepunkt der Veranstaltung wurde eine meditative Nachtwanderung empfunden.

Zwischen Vorteil und Vorurteil"

Das Weidener Mädchengymnasium ist eines von insgesamt 25 Mädchen-Gymnasien in Bayern. Das "Elly" lieferte und liefert zu einer sich weiter entwickelnden Monoedukation immer wieder Anregungen. Jüngstes Beispiel sind die Beiträge auf der Internetseite der Dillinger Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung.

Einmal wurde von der "Elly"-Homepage der Artikel "Warum wir ein Mädchengymnasium für eine tolle Sache halten" übernommen. Ferner lässt sich eine Präsentation downloaden, die monoedukativen Aspekte des Elly anschaulich und abwechslungsreich darstellten. Der Titel der Präsentation lautet "Balanceakt zwischen Vorteilen und Vorurteilen". Man findet sie unter dieser Adresse: gendersensibel-unterrichten.alp.dillingen.de > Unterricht > monoedukativ > Elly-Heuss-Gymnasium.

Die renommierte Augsburger Pädagogik-Professorin Leonie Herwartz-Emden sieht in den Mädchenschulen, "moderne Einrichtungen, deren Potenziale bis dato unseres Erachtens unterschätzt werden".
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