Schulen

Was kommt denn da geflogen? Ein Ball? Wer die Rauschbrille aufsetzt, dem fehlt schon mal der Durchblick. Bild: R. Kreuzer
Ballspiel mit Rauschbrille

Der ADAC Nordbayern bot an der Gustav-von-Schlör-Schule eine kostenlose Verkehrssicherheitsaktion an. Das Thema lautete "Alkohol, Drogen und Medikamente" - drei Faktoren, welche die Fahrtüchtigkeit und das Verhalten eines Fahrers stark beeinträchtigen. Mit zwei Gruppen à 28 Jugendlichen arbeiteten Uwe Hauber, Dagmar Mayer und Andy Helwig. Die Teilnehmer setzten die 1,5 Promille-Rauschbrille auf und erlebten so, welche Auswirkungen Alkohol auf das Gehirn hat. Bei einem Spiel war es ihnen nicht möglich, einen Ball zu fangen. Beim Wurf zu einem Mitspieler verschätzten sie sich in der Distanz. Natürlich war auch zu erkennen, dass Jugendliche, die schon Umgang mit Alkohol hatten, mit der Situation besser zurecht kamen.

Vielen war nicht bewusst, wie lange Alkohol im Körper bleibt und das Fahrvermögen beeinträchtigt. Wer schon bei niedrigeren Alkoholkonzentrationen fahruntüchtig ist oder Fahrfehler begeht, muss bereits ab 0,3 Promille mit Bestrafung oder Entzug des Führerscheins rechnen, informierte Haubner. Immer häufiger und bedenkenloser werde nach Pillen und Tropfen gegriffen. Die Tendenz zur Selbstmedikation steige ebenfalls. Auch Drogen verringerten die nötige Leistungsfähigkeit. Insbesondere die stark gefährdete Personengruppe der 18- bis 24-jährigen Fahrer konsumiere vermehrt Drogen, fühle sich aber noch fahrtüchtig. (kzr)

Was Schüler bewegt

Beim Wettbewerbs "Jugend kreativ" waren Schüler dazu aufgerufen, sich künstlerisch mit dem Thema "Immer mobil: Was bewegt dich?" auseinanderzusetzen. Die Volksbank gab den Anstoß: Die ersten bis vierten Klassen der Hans-Schelter-Schule sollten unter dem Motto "Unterwegs in deiner Welt" beleuchten, was es auf der Straße zu entdecken gibt. Zeichnen sollten sie die bunte Verkehrswelt mit Ampeln, Zebrastreifen und Verkehrsschildern. Ob der Weg zur Schule, zur Oma, in die Stadt oder Ausflüge mit der Familie - viele Szenerien waren möglich.

Oswald Löffler von der Volksbank belohnte jetzt die Teilnehmer mit kleinen Sachpreisen. Für die beiden besten Arbeiten in jeder Klasse gab es größere Preise. Preisträger waren Lea Kreuzer und Milena Popp aus der Klasse 1a, Hannah Weihermüller und Sina Rumpler aus der 1b, weiter Maximilian Rauch und Eileen Strobel (2a), Lena Dummler und Sara Dittrich (2b), Leonie Popp und Elisabeth Blank (3a), Alexander Fra und Tim Yalcin (3b), schließlich Kathrin Happl (4a) sowie Regina Ferder und Louisa Steinsdörfer (4b). Die Arbeit von Louisa Steindörfer stellt sich der Konkurrenz auf Landesebene, wird nach München weitergeschickt. Über die herrlichen Zeichnungen und Ideen freute sich auch Rektorin Petra Demleitner-Lebegern. (kzr)

Mausefalle als Motor

"Mausefalle + selbstgewählte Materialien = Mausefallenauto". So einfach geht die Rechnung zwar nicht auf - doch alle Schüler haben die Aufgabe bewältigt. In mühevoller Planungs- und Bastelarbeit hatten die Schüler der naturwissenschaftlichen achten Klassen (8a, 8b, 8c, 8f) des Kepler-Gymnasiums in Partnerarbeit in den Physik-Übungsstunden ein sogenanntes "Mausefallenauto" gebaut. Dazu beschäftigten sie sich mit der Frage, wie eine gespannte Mausfalle genutzt werden kann, um ein selbstgebautes Fahrzeug anzutreiben. Automatisch wurden so zentrale Fragenstellungen des Physikunterrichts wie Reibungseffekte, Energieerhaltung, Energieumwandlung und Eigenschaften von Materialien praxisnah bearbeitet.

Die einzigen Vorgaben zum Bau bestanden darin, dass kein anderes Antriebsmittel als die bereitgestellte Mausfalle verwendet werden durfte und kein Rad während der Fahrt vom Boden abhebt. Ziel: Das Auto soll so weit wie möglich geradeaus fahren. Der Wettbewerb unter allen Schülern fand in der Turnhalle des Kepler-Gymnasiums statt. Das Siegerauto bewältigte eine Strecke von 27 Metern.
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