Schulen

Stolz ist das Augustinus-Gymnasium auf seine Mathe-Genies Lena Sollfrank (von links), Leonie Moßner und Magdalena Schertl. Bild: hfz
Mädchen können Mathe

Edelmetall für Augustinus-Gymnasiastinnen: Die Fünftklässlerinnen Magdalena Schertl und Leonie Moßner haben an der Landesrunde der "Mathematik-Olympiade" an der Universität Passau teilgenommen. Sie mussten bei einer vierstündigen Klausur anspruchsvolle Aufgaben lösen. Am Ende erreichten beide einen sehr guten zweiten Platz und damit eine Silbermedaille.

Zuvor war in Würzburg schon die Landesrunde für Schüler ab Jahrgangsstufe 7 angestanden. Hier mussten die Teilnehmer gleich an zwei Tagen Aufgaben bei vierstündigen Klausuren meistern. Augustinus-Gymnasiastin Lena Sollfrank (Jahrgangsstufe 8) erreichte dabei einen hervorragenden ersten Platz und damit eine Goldmedaille. Gleichzeitig qualifizierte sie sich damit für ein Trainings- und Auswahlseminar in Pleinfeld, bei dem die Mitglieder des bayerischen Teams für den Bundeswettbewerb ausgewählt und vorbereitet werden.

In puncto Mathe ist Sollfrank längst kein unbeschriebenes Blatt mehr an ihrer Schule. Davon zeugt ein Wanderpokal, den momentan das "Augustinus" sein Eigen nennt. Sollfrank gewann ihn durch ihren Erfolg bei dem Dreiländer-Wettbewerb "DATCH". Die Schülerin war dabei als eine der sechs besten deutschen Teilnehmer (bei mehr als 175 000 Mitstreitern in ihrer Altersgruppe) im deutschen Team siegreich gegen die Teams aus Österreich und der Schweiz.

Ausflug Landwirtschaftsschule

Einen etwas anderen Schultag erlebten 14 Studierende der Landwirtschaftsschule Weiden. Das Thema "Ländliche Entwicklung" führte sie nach Waldthurn. Die Theorie dazu hatte es im Vorfeld bereits in der Schule gegeben. Um alles zu vertiefen, wurde der praktische Unterricht nach Waldthurn verlegt. Bürgermeister Josef Beimler empfing die Gruppe im Rathaussaal. Er betonte, dass in der Gemeinde noch 52 Landwirte, davon 23 "Hauptberufliche", tätig sind. Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Waldthurn 3, Georg Braunreuther (Amt für ländliche Entwicklung), berichtete im "Schnelldurchgang" darüber, dass ein Gemeindeentwicklungskonzept bereits entworfen ist.

Anschließend stand die Besichtigung des Gesundheits- und Pflegezentrums auf dem Programm. Stefan Hammerl stellte seine Einrichtung vor. Insgesamt schafft Hammerl mit seiner Einrichtung rund 35 Arbeitsplätze in Waldthurn. Nach einem Rundgang durch die Einrichtung fuhr die Gruppe weiter nach Albersrieth. Dort ging es unter anderem um alternative Energien. Dr. Johannes Weig referierte im Dorftreff über Dorferneuerung und Bioenergiedorf-Kläranlage. Ein Straßenprojekt in Frankenrieth stand nach dem Mittagessen auf dem Programm. (fla)

Berufsseminar bei "Sophies"

Um den Neuntklässlerinnen eine Entscheidungshilfe bei der Berufswahl zu geben, organisierten die Lehrkräfte Anja Schlosser und Andreas Sagstetter zusammen mit Berufsberaterin Claudia Siegler und Christina Kreuzer von der Agentur für Arbeit Weiden ein dreitägiges Berufswahlseminar. Dabei hatten die Mädchen die Möglichkeit, aus 40 Vorträgen über kaufmännische, soziale und technische Berufe sowie über weiterführende Schulen 8 in die engere Wahl zu nehmen. Referenten aus der freien Wirtschaft, von Berufsfachschulen und der öffentlichen Verwaltung standen dabei Rede und Antwort.

Großen Anklang fanden die Vorträge "Ein Jahr ins Ausland", gefolgt von "FOS" und "Polizei". Gutes Rüstzeug für die anstehenden Bewerbungsverfahren erhielten die Schülerinnen in Vorstellungsrunden und Assessment-Centern. Diese boten die AOK, BKK Faber Castell, Sparkasse Oberpfalz Nord und die Volksbank an. Mit Auswahltests wurden das Sprachvermögen, räumliches Vorstellungsvermögen, logisches Denken und Konzentrationsfähigkeit getestet.

Betriebserkundungen im Klinikum, bei Volksbank, Sparkasse und der Firma Samhammer rundeten die Tage ab. Am Ende stand eine Abschlussrunde in der Aula mit Berufsberaterin Claudia Siegler und Konrektor Georg Hammer. Der Tenor der Schülerinnen lautete: "Es hat uns einen Schritt vorangebracht". Und falls doch noch Fragen sind: Die Arbeitsagentur bietet außerdem regelmäßige persönliche Beratungsgespräche an der Schule an. Im Rahmen von Praktika können die Jugendlichen weitere Erfahrungen bei den Firmen sammeln.
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