Schulen

Reif für die Insel

Schüler der Klassen 10c und 10d des Kepler-Gymnasiums besuchten zehn Tage lang die Insel Gran Canaria. Die Spanisch-Schüler waren auf Las Palmas gelandet, begleitet von den Studienrätinnen Birgit Kunz und Veronica Ellerbeck. Erste Kontakte mit dem Gastland knüpften die Keplerianer bei einer Stadtrallye durch Vegueta, der Altstadt von Las Palmas. Auf dem weiteren Programm standen Unterrichtsbesuche, ein Surfkurs an der Playa de las Canteras und ein Ausflug in den Süden der Insel mit Bootsfahrt von Puerto Rico zum Fischerdorf Mogan, wo Delfine gesichtet wurden.

Ferner wanderte die Gruppe aus Weiden auf den Caminos Reales zum Roque Nublo, dem Wahrzeichen der Insel. Über die Ureinwohner informierten sich die Oberpfälzer beim Ausflug zur Cueva Pintada in Galdar. Außerdem fuhren sie zum Wallfahrtsort Teror und dem botanischen Garten der Insel. Die Schüler hatten viele Möglichkeiten, Freundschaften zu schließen. (uz)

Starke Gefühle in Israel

"Politik macht alles kaputt." Ein Satz den 20 Schüler der FOS/BOS Weiden während ihres einwöchigen Aufenthaltes in Israel immer wieder hörten. "Es hat mich erstaunt, wie viele Menschen in Israel politikverdrossen sind", sagt eine Teilnehmerin. "In den Nachrichten hierzulande wird uns ein anderes Bild vermittelt." Auch die Freundlichkeit und Offenheit der Israelis gegenüber den Deutschen überraschte die Austauschsschüler.

Stellvertretende Schulleiterin Gabriele Dill ist die Initiatorin der Partnerschaft mit der israelischen "Ramot Yam High School". Bereits zum fünften Mal erkundeten die Fachoberschüler das Land im Nahen Osten. "Wir waren überrascht, dass wir auf keinerlei antideutsche Ressentiments gestoßen sind", berichteten alle Teilnehmer. In einigen Gastfamilien wurde sogar deutsch gesprochen. "Mein Gastvater hat mir geraten, besser nicht auf Deutsch zu fluchen, da mich die meisten Nachbarn verstehen könnten", schmunzelte ein Kommilitone. Zu fluchen hätte es ohnehin nichts gegeben. "Der Israelaufenthalt war einfach nur toll."

Unter der Leitung der Lehrer Johanna Grau und Tobias Raab absolvierte die Gruppe ein umfangreiches Programm. Für starke Gefühle und Gänsehaut sorgte der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem. Auch die Führung durch Jerusalem hinterließ bleibende Eindrücke. "Zu keiner Zeit hatten wir Angst vor Terroranschlägen", bestätigten alle Teilnehmer. Und: "Wir haben in diesem Land neue Freunde gefunden." (swi)
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