Schulen

61 Schüler aus 14 Realschulen der Oberpfalz legten ihre Tschechisch-Sprachprüfung an der Hans-Scholl-Realschule in Weiden ab. Wolfgang Seifert (rechts) vertrat die Bezirksregierung und dankte den anwesenden Lehrkräften (links) für ihren Einsatz. Bild: Dobmeier
Erzieher reisen ins Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region. Jahrhundertelang umkämpft von Frankreich und Deutschland, ist es heute ein Gebiet, das beide Kulturen auf eindrucksvolle Weise verbindet. Das haben auch zwölf Studierende der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik Weiden auf einer sechstägigen Reise nach Straßburg erfahren.

"Je m'appelle Veronika" heißt "Mein Name ist Veronika". Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie ihre beiden Lehrkräfte erhielten gleich nach Ankunft in Straßburg einen kurzen Sprachunterricht. Dann stand das Kultur- und Austauschprogramm auf dem Plan. Spannend war neben dem Besuch des Straßburger Doms samt Heiliger Messe das Treffen mit angehenden französischen Erzieherinnen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Ausbildung waren wichtige Themen. Durch Besuche verschiedener Einrichtungen erfuhr die Reisegruppe nicht nur viel über die jeweilige Arbeit dort, sondern auch über das politische und soziale System Frankreichs sowie das Leben vor Ort. Ein Gegenbesuch der französischen Studierenden in Weiden ist bereits in Planung. (cn)

Wichtig für den Beruf

Viele Betriebe an der Grenze zwischen Bayern und Böhmen pflegen geschäftliche Kontakte zum Nachbarland. Dafür stellen Sprachkenntnisse eine Schlüsselqualifikation dar. Vor diesem Hintergrund wählten viele Schüler das Wahlfach Tschechisch an Realschulen. Als Abschluss stand nach mehrjährigem Sprachunterricht die zertifizierte Prüfung nach EU-Kriterien auf dem Niveau A1 an. Einige Teilnehmer absolvierten an der Hans-Scholl-Realschule sogar die Prüfung auf dem höheren Niveau A2. Neben Schülern der Sophie- und Hans-Scholl-Realschulen legten auch Jugendliche von den Realschulen Waldsassen, Neustadt und Vohenstrauß bis nach Furth im Wald und Neutraubling die schriftliche und mündliche Prüfung in Weiden ab.

"Neben den wirtschaftlichen Aspekten zählen auch die zwischenmenschlichen Beziehungen durch die Sprachkenntnisse in der Grenzregion", verdeutlichte Wolfgang Seifert als Mitarbeiter des Ministerialbeauftragten der Bezirksregierung. Seiferts Dank galt Gastgeber Schulleiter Dr. Michael Meier und dessen Organisationsteam. Die feierliche Zertifikatsübergabe findet am 2. Juli in Roding statt. (rdo)

"Bravehearts" am AGW

Eine ganze Menge Geduld war angesagt. Denn nachdem eine Gruppe von neun Schülern und zwei Lehrern als Teil des neu etablierten Schüleraustausches zwischen dem Augustinus-Gymnasium und der schottischen Stirling High School im September 2014 nach Schottland gereist war, hatte es immerhin acht Monate gedauert, bis der Gegenbesuch erfolgte.

Doch das Warten hat sich mehr als gelohnt, denn auf dem gemeinsamen siebentägigen Programm standen sehr attraktive Aktivitäten. Zu den Höhepunkten zählten Fahrten in die tschechische Metropole Prag sowie in die bayerische Landeshauptstadt München. Doch sollte - ganz nach dem Motto "weniger ist mehr" - natürlich auch noch Zeit bleiben, damit sich die neuen Eindrücke setzen konnten. So verbrachten die schottischen Schüler zusammen mit ihren deutschen Gastfamilien viele Stunden auch einfach zu Hause, um gemeinsam zu kochen, Spaziergänge zu machen oder bei bestem Maiwetter Sehenswürdigkeiten sowie Biergärten vor Ort zu erkunden.

Nach einer Woche hieß es schon wieder Abschied zu nehmen, wobei der zum Teil sehr emotional ausfiel. Doch werden bestehende Kontakte sicherlich weiter gepflegt werden. Außerdem ist jetzt das Fundament dafür gelegt, den Schüleraustausch auch in den kommenden Jahren fortzuführen. In diesem Sinne: "Take care, folks, and see you soon."

"Elly"-Küche spendet

Auf Hochtouren liefen die Arbeiten in der "Elly"-Küche am letzten Tag vor den Pfingstferien. Die Initiative dazu war vom Küchenteam des Elly-Heuss-Gymnasiums ausgegangen. Für einen Tag wollten alle umsonst arbeiten und sämtliche Einnahmen für die Erdbebenopfer in Nepal spenden. Die Aktion wurde von Schülerinnen und Lehrkräften gerne angenommen, die Idee schlug voll ein. Vor der Mensa bildeten sich lange Schlangen. Die Küche gab rund 500 Portionen Langosch aus. Die Lebensmittel für das ungarische Fladenbrot sponserten Firmen, Elternbeirat und Förderverein. Die "Elly"-Schulfamilie erwirtschaftete mit dieser Aktion rund 1500 Euro.

Vertreter des Elternbeirats und einige Schülersprecherinnen überreichen der Initiatorin Rosi Pausch die Einnahmen und Spenden. Die Küchenchefin freute sich über das Echo auf die Aktion und überwies das Geld in voller Höhe auf das Nepal-Konto des Roten Kreuzes.
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