Schutzengel vor der Haustür

Nach seinem schweren Unfall Anfang August in Weiden kann Peter Bär inzwischen wieder seinen Garten genießen. Bild: le
Und dann stand sie vor seiner Haustür. Peter Bär hatte eigentlich befürchtet, dass sich die Frau nicht mehr melden würde, die ihm nach einem schweren Motorradunfall in Weiden Anfang August half, seinen Kopf stützte. Bis der Sanka kam. Bär hatte seine Geschichte dem NT erzählt (Ausgabe vom 5./6. September), weil die Frau - neben ihr gab es noch zwei weitere Ersthelfer - nach dem Unfall verschwand und ihren Namen nicht hinterließ, da ihr Einsatz doch selbstverständlich gewesen sei, wie sie damals erklärte. Dabei wollte Bär ihr doch im Nachhinein noch einmal Danke sagen.

Tatsächlich las die Frau den Artikel und tauchte diese Woche bei Bär zu Hause auf, wie der 61-Jährige berichtet. Sie unterhielten sich, und am Ende konnte er seinen bescheidenen Schutzengel doch überreden, dass er ihn anmelden durfte für die Auszeichnung "Kavalier der Straße" (KdS).

Einen Schritt weiter ist da Daniel Drews. Der 33-jährige Weidener rettet im Dezember einen jugendlichen Radfahrer: Nach einem Unfall hatte der 17-Jährige die Zunge verschluckt - Drews klappte sie ihm wieder zurück. Dafür wird Drews im Oktober im Verkehrsministerium in Berlin bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft KdS ausgezeichnet, wie Josef Wittmann berichtet. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft KdS beim "Neuen Tag" lobt Drews' Einsatz als "nicht alltägliche Hilfeleistung".
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