Schwarzhofen im Spitzenduell

Der SV Schwarzhofen und der FV Vilseck führen punktgleich die Tabelle der Bezirksliga Nord an. Mit klaren Siegen setzten sie sich am letzten Spieltag an die Spitze, da sich die DJK Ensdorf und der FC Amberg II nur unentschieden trennten. Jetzt kommt es am neunten Spieltag zum absoluten Gipfeltreffen.

Sechs Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage - mit einer identischen Bilanz nach acht Saisonspielen begegnen sich die beiden Führungsteams am Sonntag in Vilseck. An Selbstvertrauen sollte es keiner Mannschaft mangeln. Der SVS geht mit der Empfehlung eines 6:0-Sieges über Kemnath ins Gipfeltreffen, während der Landesliga-Absteiger die Hürde in Kulmain (4:2) souverän meisterte.

Richtung Spitze

Die SpVgg Pfreimd behielt im Derby gegen Detag Wernberg knapp mit 1:0 die Oberhand. Mit einem weiteren Dreier gegen den noch sieglosen SV Kulmain könnte die Truppe des Trainergespanns Christian Most und Christian Zechmann den Blick in Richtung Tabellenspitze richten. Dagegen ist der Kontrahent vom Sonntag fast schon zum Siegen verdammt, wenn der Abstand zum rettenden Ufer nicht bereits frühzeitig aussichtslos anwachsen soll.

Der 1. FC Schwarzenfeld unterlag zwar Sorghof deutlich mit 0:3, war aber keineswegs so chancenlos, wie es das Ergebnis zunächst vermuten lässt. Im zweiten Heimspiel in Folge gegen die SpVgg Vohenstrauß soll aber der vierte Saisonsieg gelingen. Bei der SpVgg bleibt dagegen abzuwarten, welche Auswirkungen der unerwartete Spielausfall aus der Vorwoche hat. Ähnliches gilt für den Sport-Club aus Katzdorf vor dem richtungsweisenden Aufeinandertreffen mit der SV Grafenwöhr.

Mit einem Auswärtssieg könnte der letztjährige Vizemeister den SC Katzdorf überholen - oder bei einer Niederlage eben vorläufig distanziert werden. Beim Aufsteiger in Kemnath bleibt die Erkenntnis, dass der Tabellenführer SV Schwarzhofen in der Vorwoche eine Nummer zu groß war.

Anders gestaltet sich die Ausgangslage im Heimspiel gegen den SV Hahnbach. Dort kann mit einem Heimerfolg ein beruhigendes Polster zu den Abstiegsplätzen gelegt werden. Und Trainer Markus Sebald wäre mit den Schwarz-Weißen wieder im Soll. Beim TSV Detag Wernberg hadern die Verantwortlichen nicht nur mit der Derby-Pleite gegen Pfreimd auf heimischem Gelände, sondern sie müssen auch den plötzlichen und unrühmlichen Abgang ihres Torjägers Jiri Sisa verkraften - ein immenser sportlicher Verlust. Da könnte das noch sieglose Schlusslicht aus Luhe-Wildenau als Aufbaugegner gerade recht kommen.

Freitag, 17.45 Uhr: SV Freudenberg - FC Amberg II; Samstag, 16 Uhr: 1. FC Schwarzenfeld - SpVgg Vohenstrauß, SC Luhe-Wildenau - TSV Detag Wernberg; Sonntag, 15 Uhr: SV Sorghof - DJK Ensdorf, SVSW Kemnath - SV Hahnbach, SpVgg Pfreimd - SV Kulmain, FV Vilseck - SV Schwarzhofen; 15.15 Uhr: SC Katzdorf - SV Grafenwöhr
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