Schweißtreibende Übung im Schutzanzug

Schweißtreibende Übung im Schutzanzug Er gehört zu den seltenen, aber anspruchsvollsten Aufgaben für Feuerwehrleute: der Gefahrguteinsatz. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Hans Sperber fanden sich 14 Aktive im Gerätehaus Auerbach ein. Zehn Ausbilder schulten die Männer und Frauen zum zweiten Mal in diesem Jahr. Inhalte des Lehrgangs für Chemikalienschutzanzüge (CSA) waren das Tragen des schweren Schutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim Arbeiten. Kreisbrandinspektor Peter Deiml
Er gehört zu den seltenen, aber anspruchsvollsten Aufgaben für Feuerwehrleute: der Gefahrguteinsatz. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Hans Sperber fanden sich 14 Aktive im Gerätehaus Auerbach ein. Zehn Ausbilder schulten die Männer und Frauen zum zweiten Mal in diesem Jahr. Inhalte des Lehrgangs für Chemikalienschutzanzüge (CSA) waren das Tragen des schweren Schutzanzuges, die Bewegungsabläufe und die Sicherheit beim Arbeiten. Kreisbrandinspektor Peter Deiml (Auerbach) hob die "enorme körperliche Belastung" hervor, denen die Träger des Chemikalienschutzanzuges ausgesetzt sind. Sie seien eingeengt und von der Außenwelt abgeschnitten. Michael Werner von der Feuerwehr Amberg erteilte eine Unterweisung am Gerätewagen. In einem Übungparcours absolvierten die Teilnehmer Stationen wie das Anlegen des Anzugs oder das Ablesen von Symbolen durch eingeschränkte Sicht. Auch musste mit Hilfe von Schrauben und Muttern ein Schieber ausgetauscht werden. Durch das fehlende Feingefühl, bedingt durch die starren Schutzhandschuhe, war es nicht leicht, Schrauben und -schlüssel anzusetzen. Mittels der Handmembranpumpe wurde eine "gefährliche Flüssigkeit" von einem Fass in ein anderes gepumpt (Bild) - eine schweißtreibende Angelegenheit. Bild: hfz
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