"Schwerstes Spiel" für den Tabellenführer

Christian Stadler, Trainer des Bayernliga-Spitzenreiters SpVgg SV Weiden, dämpft im Vorfeld der Partie am Samstag, 8. November, um 14 Uhr beim Schlusslicht SV Memmelsdorf die Erwartungen: "Die Oberfranken sind kein leichter Gegner. Die gibt es in dieser Liga nicht. Sie haben gegen uns nichts zu verlieren", warnt der Weidener Coach seine Mannschaft eindringlich davor, den SVM auf die berühmte leichte Schulter zu nehmen. "Klar, jeder erwartet, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Denn die Gastgeber haben in dieser Saison ja noch keinen Sieg gelandet."

Doch genau darin sieht Stadler auch die Gefahr und erinnert an den hart erkämpften 2:0-Erfolg im Hinspiel. "Da haben wir uns richtig schwer getan", blickt er zurück. Gegen einen defensiv eingestellten Kontrahenten, der aber durch seine Konter stets brandgefährlich war, mussten die Oberpfälzer bis zur Schlussphase zittern, ehe Johannes Kohl (86.) und Christoph Hegenbart (90.) den Heimerfolg in trockene Tücher brachten.

"Wir haben damals pomadig und verhalten gespielt. Wir präsentierten einen Kick zum Abgewöhnen. Je länger die Partie dauerte, desto schwieriger wurde es", so Stadler rück- und gleichzeitig vorausblickend. Denn er erwartet am Samstag in Memmelsdorf einen ähnlichen Spielverlauf. "Solche Spiele sind die schwersten, die man aber als Tabellenführer bewältigen muss."
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