Sechsjähriger hat Stammzellen erhalten
Robin: Eingriff gut überstanden

Damals war Robin noch zu Hause. Derzeit ist der Sechsjährige, der an Leukämie erkrankt ist, am Universitätsklinikum Regensburg. Dort erhielt er am Donnerstag seine Stammzellentransplantation. Den Eingriff überstand er gut. Ob er dauerhaft erfolgreich war, muss sich aber erst noch zeigen. Archivbild: privat
Ein wichtiger Schritt für den an Leukämie erkrankten Robin: Am Donnerstag erhielt der Sechsjährige seine Stammzellentransplantation. Acht Stunden lang bekam er dafür eine Infusion im Universitätsklinikum Regensburg. "Er hat es bis jetzt gut überstanden", erzählt Mutter Katharina Gorka. Wie berichtet, fand sich für den jungen Weidener im Juli ein passender Spender. Dieser stammt aus Deutschland, aber wohl nicht aus der Region.

Näheres erfahren Empfänger zunächst nicht. Wichtiger ist ohnehin, was folgt. "Jetzt beginnt das große Warten", wie Gorka sagt. Denn erst ab zwei Wochen nach der Transplantation wird sich zeigen, ob sie ein Erfolg war. Robin muss vorerst auf einer Isolierstation bleiben, weil für den Eingriff sein Immunsystem unterdrückt wurde. Er nimmt die Strapazen aber tapfer. "Er lacht und blödelt" mit Ärzten und Pflegern. "Er ist ein kleiner Kämpfer."

Gorka schwankt zwischen Hoffen und Bangen, wobei der Optimismus überwiegt. "Ich gehe vom Besten aus." Ihr helfe dabei auch die viele Anteilnahme. Angefangen von der großen Typisierung in der Realschule bis hin zu dem Umstand, dass auch lange danach noch Spenden eingingen, die zwar allesamt für die hohen Kosten der Typisierung verwendet werden, aber ihr eben auch persönliche Unterstützung signalisierten. Auch im direkten Umfeld und im Internet sei das Mitgefühl groß. "Das baut auf. Und ich bin der Überzeugung: Jetzt schafft er's endgültig."
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