Seggewiß: Eilentscheidungen waren notwendig - Diskussion in der SPD-Fraktion
Enttäuscht über Genossen-Kritik

Jetzt auch noch die "Baustelle Bauausschuss": Mit Querschüssen aus den eigenen Reihen muss sich Oberbürgermeister Kurt Seggewiß herumplagen. Darüber sei er "natürlich enttäuscht", bekannte er am Montag gegenüber dem NT. Nicht nur Markus Bäumler (CSU), sondern auch Seggewiß' Genossen Alois Schinabeck und Karl-Heinz Schell hatten den (im Ausschuss nicht anwesenden) Rathauschef scharf kritisiert (siehe Montagsausgabe). Grund: Der OB entschied über drei Bauprojekte eigenhändig im Eilverfahren. Eine Praxis, die bei den Stadträten bereits in der September-Sitzung für gehörigen Unmut sorgte. Damals hatte der Oberbürgermeister im Vorfeld sogar acht Eilentscheidungen getroffen.

Jede der Entscheidungen sei notwendig gewesen, betont Seggewiß im NT-Gespräch. Die Verantwortung dafür, dass sie dringend geworden seien, trügen auch die Stadträte selbst: Sie wollten sogar über Kleinstprojekte befinden und forderten dazu umfassende Vorlageberichte. Hinzu kommt die Personalknappheit im Bauamt. Die Folge: ein Antragsstau.

Für Montagnachmittag kündigte der OB eine Pressemitteilung zu dem Thema an. Diese hielt er dann doch zurück: Zunächst, hieß es, wolle sich Seggewiß in der SPD-Fraktionssitzung am Abend zur Kritik äußern
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