Seggewiß' "Hertie-Guggern"

"Manchmal derb, immer aber schön", stellte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß beim Mundart-Leseabend fest. Das Stadtoberhaupt, das selbst ein paar Mal Zielscheibe der Dichter war, erzählte den Zuhörern im proppevollen Kulturzentrum Hans Bauer einen Schwank aus seiner Grundschulzeit. Er, der als gebürtiger Westfale erst mit sieben Jahren nach Weiden gekommen war, habe nicht gewusst, was sein Lehrer gemeint hatte, als er den Schülern aufgetragen hatte, eine "Hertie-Guggern" (Tüte) mitzubringen. Das habe ihm damals Tadel eingebracht. Mittlerweile verstehe er den Oberpfälzer Dialekt. Von seiner Frau sei er "katholisch gemacht" worden. (hcz)
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