Seit sechs Monaten schmökert der Professor der Urologie bereits in "Herr der Ringe"
Klotz wird nicht Herr über Tolkien

Eigentlich wäre der liberal gesinnte Professor Dr. Theodor Klotz gerne Astronaut geworden. Vermutlich zeigte da die Geburtsstunde in der Walpurgisnacht Wirkung. Mathematiker fand er auch gut. Am Ende aber überredete den 46-Jährigen ein früherer Professor zur Urologie.

Seit sieben Jahren wirkt der Hobby-Angler, Schachspieler und an Malerei (hier Symbolismus und Surrealismus) selbst als Professor und Chefarzt dieses Faches am Klinikum in Weiden - "eine bewusste Entscheidung von mir und meiner Familie für Weiden" - seit Mai auch als Stadtrat für die Bürgerliste.

Vergangene Woche hatten Sie Urlaub und diesen wozu genutzt?

Prof. Theodor Klotz: Ich war zweimal als Referent auf Kongressen im Inland; einmal beim Angeln und endlich etwas mehr bei meiner Familie.

In Ihrem Beruf wirken Sie als Männerarzt. In der Politik sind Sie vor allem in welchen Themen ein potenter Ansprechpartner?

Klotz: Aufgrund meiner zusätzlichen Ausbildung als Diplom-Gesundheitswissenschaftler und Lehrtätigkeiten bin ich gerne Ansprechpartner in Fragen der Gesundheits-, Bildungs- und Sozialpolitik.
Sie sind kürzlich von Weiden-Ost mitten in die Altstadt gezogen, weil ...?

Klotz: Wir lieben die Altstadt - sie ist ein Schmuckstück. Auch hier möchte ich mich engagieren, dass die Altstadt weiter an Attraktivität gewinnt.

Wenn die Visite vorbei ist, die Stadtratssitzung ebenfalls und Theodor-Junior schlummert bereits: Das ist die Gelegenheit für Sie, endlich was zu tun?

Klotz: Ein Bier trinken und "Herr der Ringe" zu Ende lesen. Da bin ich seit sechs Monaten drüber.
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