Sie mögen es bunt und blumig

Wenn das Herbstlaub fällt, neigt sich das Gartenjahr seinem Ende zu. Zeit für die große Schar der Blumenliebhaber des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Hartmannshof, sich gemütlich zusammen zu setzen und Bilanz zu ziehen.

OGV-Vorsitzende Marga Hirschinger freute sich über die große Schar der Gartenfreunde in der Sängerhalle des MGV. Ihr Dank galt den Sponsoren der Veranstaltung, der Firma Senapro, Blumen Schötz und den Ortsbanken sowie den Kuchenbäckerinnen aus dem Verein. Beim Jahresrückblick erwähnte sie u. a. den Vereinsausflug im Sommer und die Teilnahme am Brunnenfest.

Freundliches Aussehen

Bürgermeister Jörg Fritsch sicherte die weitere Unterstützung des Vereins durch die Gemeinde zu. "Die Mitglieder sind das Jahr über aktiv und gestalten ihre Gärten sowie die öffentlichen Plätze bunt und blumig", lobte er. Vor allem hat es ihm der Brunnenschmuck angetan, der jedem Passanten an der B 14 ins Auge fällt. "Damit bekommt die Heimat ein freundliches Aussehen. Und die gut organisierte Vorstandschaft arbeitet mit der Kommune perfekt zusammen." Auch Kreisvorsitzende Luise Keller geht immer wieder gerne zu ihrem größten Verein. Die Vereinsführung bleibt aktiv und sie genießt die gute Zusammenarbeit. Im nächsten Jahr steht das 125-jährige Jubiläum des Kreisverbands an, das seinen Höhepunkt in der Feier am 20. Juni findet. Mangels größerer Räume weicht man auf das Donauschiff "Renate" in Kelheim aus; zur Fahrt dorthin werden Busse organisiert.

Nun leuchtete bereits von der Leinwand die bunte Einladung für "Fruchtiges aus Bärbels Garten". Diesen Slogan für ihren Vortrag füllte Barbara Krasemann aus Dixenhausen anschaulich mit Leben. Die Fachfrau setzt alles in die Praxis um, was es im Garten zu tun gibt. Bekannt sind ihre Beiträge in der Sendung "querbeet" auf BR 3. Untermalt von herrlichen Nahaufnahmen des Fotografen Wolfgang Friedel widmete sie sich den Bäumen, Sträuchern und Blumen im Vergleich von Blüte und Frucht.

Viel widerstandsfähiger

Ihre Vorliebe für Wildpflanzen verband sie mit der Erkenntnis, dass diese gegenüber den neuen Züchtungen widerstandsfähiger gegen Krankheitsbefall und zudem oft schmackhafter sind. Vom noch exotischen Pfirsich bis zu heimischen Obstsorten, vom gesunden Sanddorn bis zur Kartoffelrose, brachte sie leicht verständlich die Pflege und Nutzung ihres Gartenparadieses (vornehmlich) an die Frau. Rezepte für alle möglichen Arten von Marmelade, Liköre und Säfte oder Dörrobst schwirrten durch den Saal. Diese Tipps konnte man sich alle gar nicht merken; dafür sind diese in ihren Büchern praxisnah beschrieben. Auch der gesundheitliche Aspekt des Reichtums an Früchten und Beeren erstaunte die Zuhörer.

Der Verein hatte noch eine Dankespflicht zu erfüllen an die Personen, die das Jahr über die Anlagen und öffentlichen Plätze als "Blumenpaten" betreuen. Sie sorgen mit Pflege und Gießen für das bunte Bild in Ort und Umland. Neben einem passenden Gedicht durfte jeder ein Präsent entgegennehmen. Jeder Besucher bekam beim Eintritt ein Los und durfte sich seinen Gewinn aus dem reichhaltigen Blumen- und Pflanzenbuffet abholen.
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