Sieg der Devils Pflicht

Die Blue Devils treten am Freitag zum Oberpfalzderby beim EV Regensburg an. Im ersten Match waren die Weidener nach dem Tor von Konstantin Firsanov zum 2:3 drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Erst 19 Sekunden vor Schluss sorgte der Favorit mit dem "empty-net-goal" zum 4:2 für die Entscheidung. Bild: Gebert

Nach der Länderspiel-Pause nehmen die zwölf Vereine der Oberliga Süd die Jagd nach Punkten wieder auf. Dabei dürfen sich die Eishockey-Fans in der Region auf zwei brisante Derbys freuen - eines in der Oberpfalz und eines in Oberfranken.

Rund ein Viertel der Vorrunde liegt hinter den Klubs der Oberliga Süd. An der Spitze hat sich eine Fünfergruppe - vier Favoriten und ein Überraschungsteam - schon ein Stück vom restlichen Feld abgesetzt. Dieses Quintett ist nur durch drei Zähler getrennt. Mit dieser Tabellenregion haben die vom Verletzungspech arg gebeutelten Blue Devils (11./11 Punkte) nichts zu tun. Für die Weidener ist wie für vier weitere Mannschaften der Kampf um Platz acht das Maß aller Dinge.

Der amtierende Süd-Meister VER Selb (1./27) und der letztjährige Play-down-Teilnehmer EV Regensburg (2./27) führen die Tabelle punktgleich an. Die Regensburger verdanken ihren sensationell guten Saisonstart vor allem ihrem "SOS"-Sturm: Das Trio David Stieler, Louke Oakley und Vitali Stähle hat nach zwölf Spielen schon 100 Scorerpunkte auf dem Konto. Neben Selb sind bisher auch der EHC Bayreuth (3./25), der EHC Freiburg (4./24) und der EC Bad Tölz (5./24) ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.

Hinter den "Top 5" bilden der EC Peiting (6./18) und Neuling ERC Sonthofen (7./17) das kleine Mittelfeld. Mit dem EHC Klostersee (8./13) beginnt die untere Region. Die Grafinger, die auswärts in sechs Partien nur einen Punkt holten, gastieren am Sonntag, 16. November, in der Weidener Hans-Schröpf-Arena. Für die Blue Devils ist dabei ein Sieg Pflicht, wenn sie den achten Platz nicht aus den Augen verlieren wollen. Zwei Tage zuvor ist die Mannschaft von Trainer Fred Carroll im Oberpfalzderby in der Regensburger Donau-Arena gefordert. Sechs Spiele, 18 Punkte lautet die makellose Heimbilanz des Tabellenzweiten, der als klarer Favorit in die Partie geht.

Keinen Favoriten gibt es am Sonntag im Oberfrankenderby zwischen den Bayreuth Tigers und den Selber Wölfen. Bayreuth ist hinter Regensburg das zweitbeste Heimteam, Selb die beste Auswärtsmannschaft. Im ersten Match setzte sich der Spitzenreiter zu Hause vor der Saison-Rekordkulisse von 3687 Zuschauern mit 2:1 nach Penaltyschießen durch.

Während der Deutschland-Cup-Pause hat der Deggendorfer SC (9./12) mit dem Tschechen Jiri Otoupalik einen neuen Trainer als Nachfolger des entlassenen Klaus Feistl verpflichtet. In Bayreuth wurden die Verträge mit Kevin Altmann und Mitchell Theoret aufgelöst. Der EHC Klostersee hat auf den Abgang des Kanadiers Brance Orban reagiert und den Tschechen Tomas Kana mit einem Vertrag für zunächst vier Spiele ausgestattet. Beim EC Peiting hat sich Michael Kreitl in die DEL 2 zum ESV Kaufbeuren verabschiedet.

13. Spieltag

Freitag, 19.30 Uhr: EC Bad Tölz - ERC Sonthofen (erstes Spiel: 5:1); 20 Uhr: VER Selb - EHC Freiburg (2:1 n. P.), TSV Erding - EC Peiting (2:5), EV Regensburg - Blue Devils Weiden (4:2), Deggendorfer SC - EV Füssen (4:3), EHC Klostersee - EHC Bayreuth (1:4)

14. Spieltag

Sonntag, 17 Uhr: EC Peiting - EC Bad Tölz (5:6 n. P.); 18 Uhr: EHC Bayreuth - VER Selb (1:2 n. P.), EV Füssen - TSV Erding (2:1 n. P.), EHC Freiburg - EV Regensburg (4:7), ERC Sonthofen - Deggendorfer SC (2:4); 18.30 Uhr: Blue Devils Weiden - EHC Klostersee (3:5)
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