Soldaten- und Kriegerkameradschaft Weigendorf hält Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr
"Friedensbotschaft in kritischen Zeiten"

Das Gedenken an die schweren Zeiten des Krieges hält die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Weigendorf am Volkstrauertag und bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge wach. Weiter setzt sie sich für die Akzeptanz der Bundeswehr in der Bevölkerung ein.

Vorsitzender Horst Embacher hielt in der Jahresversammlung im Gasthof Bayerischer Johann Rückschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres. Heraus ragten eine Tagesfahrt nach Ingolstadt und das Kameradschaftstreffen, beides zusammen mit der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Haunritz-Högen organisiert. Über die Einzelheiten berichtete der Schriftführer Franz Müller. Er erinnerte an die Hauptversammlung vor einem Jahr, das Gemeindepokalschießen in Neukirchen, das Wanderpokalschießen des Kreisverbands und das Dorffest.

Über die Finanzen informierte der Vorsitzende für den verhinderten Kassier Jörg Embacher. Die zufriedenstellende Lage und ordentliche Buchführung bestätigte Kassenprüfer Werner Windisch.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Reiner Pickel der Kameradschaft für die würdevolle Gestaltung des Volkstrauertags. Er bedauerte die geringe Teilnahme der jüngeren Generation, die dazu wenig Verbindung habe. "Die Friedensbotschaft ist in unseren kritischen Zeiten aber durchaus wichtig", gab er zu bedenken. Ebenso sei die Aufgabe der Pflege oder Neuanlage von Kriegsgräberstätten in den östlichen Regionen noch nicht völlig getan.

Als nächster Termin steht die Kreismitgliederversammlung am Sonntag, 22. März, in Oed an. Sozusagen ein Heimspiel, das die Mitglieder besuchen sollten, bat der Vorsitzende. Das Dorffest, die Tagesfahrt, Kreispokalschießen und der Kameradschaftsabend gehören wie bisher zum Programm.
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