Sonne begleitet "Sonnenzug"

Kulmbach war das Ziel bei der 40. Fagrt des "Sonnenzuges". Den Gottesdienst in der Kath. Pfarrkirche St. Hedwig zelebrierte Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein. Bild: hfz

Mit fünf Reisebussen war er am Samstag wieder unterwegs: Der "Sonnenzug" des Caritas-Kreisverbandes Weiden-Neustadt/WN. Ziel war die Stadt Kulmbach im Frankenland, die Stadt des Bieres. Dabei gab es auch ein kleines Jubiläum zu feiern.

Das Rätsel um das kleine Jubiläum ist schnell gelöst. Es war die 40. gemeinsame Tagesfahrt für Behinderte und Nichtbehinderte

Der Zielort Kulmbach ist nicht nur wegen des Bieres eine Stadt, die einem flüssig über die Zunge geht. Bekannt ist dort auch die Plassenburg, die als große Feste über der Stadt thront.

Pfarrer erstmals dabei

Bereits in aller Frühe, bei der Abfahrt am Weidener Eisstadion lachte die Sonne vom Himmel und blieb den Tag über der Veranstaltung treu. Traditionell begann der Vormittag nach Ankunft in Kulmbach mit einem Gottesdienst, der in der Kath. Pfarrkirche St. Hedwig gefeiert wurde. Für Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein war es die erste Teilnahme am Sonnenzug. Mit viel Schwung und Begeisterung stand er am Altar und zelebrierte mit den Teilnehmern die Eucharistiefeier.

Der Vorsitzende des Caritas-Kreisverbandes, Tobias Konze, begrüßte die Gäste und dankte allen, die in der Vorbereitung und Durchführung des Sonnenzuges zum Gelingen beigetragen hatten, insbesondere Hannelore Mysik als Organisatorin, Hans Spindler an der Orgel, den Betreuern, Helfern und den Sanitätern vom Malteser Hilfsdienst.

Für die gastronomische Note und Verpflegung sorgte anschließend das "Mönchshof Bräuhaus". Wie es sich bei einem Aufenthalt im Fränkischen gehört, stand das "Schäufele" auf der Speisekarte und für die nötige Abkühlung wegen der Hitze sorgte kühles Eis als Nachspeise.

Auf dem ehemaligen Gelände der Mönchshof-Brauerei befinden sich auch das Bayerische Brauerei- und Bäckereimuseum. Viele ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen und tauchten in die Geschichte des Brau- oder Bäckerhandwerks ein, die dort nach ganz modernen museumspädagogischen Gesichtspunkten vorgestellt wurde. Im Museumsshop konnte man sich mit entsprechenden Souvenirs eindecken. Die Rückfahrt erfolgte um 17 Uhr, obwohl viele gern noch länger im Biergarten unter den Kastanien verweilen wollten.

Die obligatorische Frage, wohin es denn nächstes Jahr gehen werde, konnte Caritas-Geschäftsführer Bernhard Uhl allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. Der Caritas-Kreisverband als Veranstalter auch für die angrenzenden Regionen Tirschenreuth, Amberg-Sulzbach und Schwandorf dankt allen bisherigen Spendern, die zum Gelingen des Sonnenzuges beigetragen haben.

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