Sonnenschein und
Unermüdlich Gott suchen

Der Schützenchor erhielt viel Beifall für das Seugaster Heimatlied.
schattenspendende Wolken wechselten sich ab, als die Weickenrichter das Patrozinium ihrer Christophoruskapelle am Zimmergirglrangl feierten.

(ö) Der Kapellenbauverein hatte eingeladen und viele Gläubige aus nah und fern folgten dem Ruf. Im Mittelpunkt stand dabei ein Festgottesdienst auf der Freitreppe vor dem Kirchlein.

Pfarrvikar Dr. Stefan Annan zelebrierte die Messe in Vertretung von Pfarrer Bernhard Huber den Festgottesdienst "an diesem wunderschönen Ort", wie er sagte. Auch gratulierte er den Weickenrichtern zum ersten Preis beim Landkreisentscheid "Unsere dorfgerechte Kapelle".

Mit viel Mühe verbunden

In seiner Predigt griff er einen Satz aus dem Bericht über die Preisverleihung auf, in dem von den großen Mühen der Erbauer die Rede war. Dazu stellte er fest, dass es auch mit Mühen verbunden sei, zu diesem Kirchlein heraufzusteigen. Das habe er beim Bittgang am eigenen Leibe erfahren.

Viel Mühe koste es aber auch, immer wieder nach Gott zu suchen, stellte der Prediger fest. Annan spannte einen Bogen von der Mühe des Gottsuchens zum Namenspatron der Kapelle, dem heiligen Christophorus: "Der hat unermüdlich nach dem größten Herrscher gesucht und diesen in Christus in der Gestalt eines kleinen Kindes gefunden." Christophorus solle allen Gläubigen ein Vorbild sein, in der Suche nach Gott nicht müde zu werden.

Musikalisch gestalteten den Gottesdienst der Schützenchor unter Leitung von Hans Siegert und die von Gerhard Lehner geführte Stubenmusik mit der Waldler Messe. Manfred Siegert als Vorsitzender des Kapellenbauvereins bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, die Feier des Namenspatrons Christophorus gelingen zu lassen.

Das Heimatlied gesungen

Zu einem weiteren Höhepunkt des Patroziniumstags wurde die Aufführung des Seugaster Heimatliedes am Schluss des Gottesdienstes. Dabei war sogar dessen Komponist und Texter Reinhold Werner anwesend. Wie sich das so gehört, folgte dann die weltliche Feier in Form eines Weißwurst-Frühschoppens. Am Nachmittag servierten die Frauen des Vereins zum Kaffee Kuchen und Torten. Auch die Wanderer, die am Nachmittag eine mehr als zweistündige, von Wolfgang Schäpe geführte Begehung der Seugaster Sandsteinbrüche absolvierten, nahmen bei ihrer Rückkehr dieses Angebot gern an.

Später spielten dann die "Jungen Witschauer" auf und es herrsche bis in die Abendstunden hinein prächtige Stimmung im "schönsten Wald-Biergarten der Welt".
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