Sozialen Auftrag vorbildlich erfüllt

Ehrungen standen bei der AWO auf dem Programm. Bild: R. Kreuzer

Nach dem Kauf des Hauses in der Bahnhofstraße hat die AWO dort viel investiert und Garagen, Kinderhort und Treppenhaus saniert. Zuletzt auch den Eingangsbereich der Krippe. Jetzt fehlen noch die Büros. "Dann fühlen wir uns wohl", sagte Vorsitzende Hilde Zebisch.

. (kzr) Vom Oberbürgermeister kam bei der Jahreshauptversammlung großes Lob. "Der soziale Auftrag wird von der Arbeiterwohlfahrt vorbildlich erfüllt", sagte Kurt Seggewiß. Hier seien Profis am Werk. Herzlichkeit, Freundlichkeit und das Abnehmen von Sorgen vermindere soziale Kälte. Das macht unsere Stadt auch lebenswert", sagte Seggewiß auch für die vielen Stadträte.

Seit 92 Jahren

AWO-Vorsitzende Hilde Zebisch stellte in ihrem Bericht fest: "Was der Welt am meisten fehlt, sind Menschen, die sich mit den Nöten anderer beschäftigen." Die AWO tue dies bereits seit dem Jahr 1919, in Weiden seit 92 Jahren. Ausführlich erläuterte sie die Aufgaben des Ortsvereins mit seinen vielfältigen Abteilungen sowie dem neuen Rollstuhl- und Behindertenfahrdienst. Dem Bezirk unterliegen die beiden Heime, zwei Kindertagesstätten, drei Wohnanlagen und zwei Nachmittagsbetreuungen (Schulen) mit nahezu 200 Beschäftigten. Der Mitgliederstand stieg auf jetzt 810.

Als Neuigkeit präsentierte Zebisch, das 1. Pflegestärkungsgesetz. Alle Eingestuften bekommen demnach 104 Euro pro Monat mehr für niedrigschwellige Betreuung.

Der stärkste Club

Clubleiterin Ingrid Sittl berichtete über die acht Seniorenclubs, die zwischen 20 und fünfzig Mitglieder haben. Der stärkste Seniorenclub ist der SC Josef Künstler mit 50 Clubmitgliedern.

"Die alltäglichen Probleme der Mitglieder haben sich nicht wesentlich geändert", sagte Sozialbetreuerin Therese Gmeiner. Sie hat immer ein gutes Wort für ihre Senioren, mit denen sie sich auch schon mal auf den behördlichen Weg macht. Vanessa Seibert legte ihren Bericht für das Ortsjugendwerk vor. 45 Mitglieder finden sich in Gruppenstunden zusammen und beratschlagen über Aktionen wie Go-Kart-Fahren, das Kinderbürgerfest, Ausflügen wie nach Kroatien oder Bastelstunden. Schatzmeisterin Sieglinde Rehm legte ihre Kassenzahlen vor, an denen Revisor Wilhelm Moser nichts auszusetzen hatte.
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