Späher fliegt zum 2000. Mal

Der Jubiläumsflug unter Leitung von Oberleutnant Falko Engelmann (rechts) hat geklappt, die Drohne ist nach ihrem 2000. Einsatz zurück im Kreis der Weidener Soldaten auf dem Truppenübungsplatz Bergen.

Artilleristen aus Weiden klären auf. Eine Drohne hilft ihnen dabei. Inzwischen zum 2000. Mal. Zum Jubiläumsflug stieg sie in den Himmel über Bergen. Aber auch Afghanistan hat sie schon gesehen.

Es war der 2000. Flug des sogenannten "Kleinfluggeräts Ziel Ortung", bei der Bundeswehr kurz als KZO bekannt. Übersetzt in die Sprache von Nicht-Soldaten: Die Rede ist von einer Drohne.

Schwirren mit 210 Sachen

Für den Jubiläumsflug nahmen die Artilleristen aus Weiden die Drohen auf den Truppenübungsplatz Bergen mit, um dort unter Führung von Oberleutnant Falko Engelmann die Flugfähigkeiten mit dem Gerät zu trainieren und sie auszubilden.

Das System KZO ist eine mittels Infrarotsensor aufklärende kleine Drohne mit einem Abfluggewicht von 168 Kilogramm. Sie wird von einem Zweizylinder-Zweitakt Boxermotor angetrieben, der diese Drohne auf eine Geschwindigkeit von bis zu 210 Sachen beschleunigt. Danach kann sie für 3,5 Stunden aus der Luft in einer Höhe von 2500 Meter über dem Grund aufklären. Die Steuerung der Drohne erfolgt über die Bodenkontrollstation, die eine Reichweite von bis zu 100 Kilometer hat.

Erstmals stieg das System am 22. Juli 2004 in den Himmel. Die Herstellerfirma steuerte es. Danach landete das KZO 2007 bei der Truppe.

Im Ausland unterwegs

Im Artilleriebataillon 131 befindet sich diese Drohne bereits seit 2008. Auch in Auslandseinsätzen der Bundeswehr hat sie sich bereits mehrfach bewährt, so unter anderem auch in Afghanistan.
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