SPD-Fraktionen diskutieren viele Themen
Gemeinsame Ziele

"Wenn sich Weiden entwickelt, entwickelt sich auch der Landkreis", so das Urteil von Bürgermeister a. D. Helmuth Wächter über Weiden-West IV. Nur eines der Themen, die Genossen aus Stadt und Land beim ersten gemeinsamen Fraktionstreffen besprachen.

"Wir müssen über den Tellerrand hinausblicken", forderte der Weidener SPD-Fraktionschef Roland Richter bei der Veranstaltung im DJK-Sportbistro. Er und Günter Stich, Chef der SPD-Kreistagsfraktion, verwiesen auf gemeinsame Ziele. Künftig sollen deshalb mindestens zwei Mal im Jahr gemeinsame Sitzungen stattfinden, abwechselnd in Weiden und im Landkreis.

Was die Energiewende betrifft, erklärte Richter: "Leider ist von den Visionen der letzten Jahre nicht viel übrig geblieben. Der Ausbau der erneuerbaren Energien tritt auf der Stelle." Sowohl Bürgermeister a. D. Helmuth Wächter in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der NEW West eG, als auch Bürgermeister Günter Stich als Vorstand der ZENO GmbH und ZENO Bürgerenergiegenossenschaft bekräftigten weitere Bemühungen um eine regionale und kommunale Energiewende, bei der alle Wertschöpfung auch bei den Kommunen bleibe. Mehr Rückgrat der Politiker forderte hier Stadtrat Reinhard Hese. "Vieles wäre möglich, wenn es wirklich gewollt wäre." Dies gelte auch in Hinblick auf die mögliche Errichtung einer Biomüll-Verwertungsanlage.

"Wie werden die Planungen für das Industriegebiet Weiden-West IV im Landkreis gesehen?", wollte Roland Richter wissen. Bürgermeister Reiner Gäbl aus Eslarn sieht zwar eine grundsätzliche Konkurrenz zwischen der Stadt Weiden und den Kommunen des Landkreises. Doch in diesem Fall müsse von anderen Kriterien ausgegangen werden. Die Entwicklung in Weiden-West werde sich auch positiv auf den Landkreis auswirken, so die Meinung der Kreistagsfraktion.

Kliniken AG und Kultur

Kreisrat Udo Greim forderte in der Diskussion eine bessere Vernetzung des ÖPNV. Auch bei der Stadtgalerie würden die positiven Auswirkungen auf den Landkreis überwiegen. OB Kurt Seggewiß sprach zum Abschluss noch die Situation der Kliniken AG an. Diese Problematik sowie eine kulturelle Zusammenarbeit sollen in der nächsten gemeinsamen Sitzung auf der Tagesordnung stehen.
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