SPD Lerchenfeld/Stockenhut lobt Wirkung von Bürgergesprächen
Vom Biergarten in die Stadtpolitik

Gute Monate liegen hinter der SPD Lerchenfeld/Stockenhut: So lautete das Fazit, das die Vorstandschaft um Ralf Moser (Sechster von links) bei der Hauptversammlung zog. Bild: zpe
Ein äußerst erfreuliches Jahr 2014 liegt hinter dem SPD-Ortsverein Lerchenfeld/Stockenhut. So lautete das Fazit, das die Genossen nun bei der Jahreshauptversammlung zogen. Vorsitzender Ralf Moser belegte das in seinem Rückblick mit einer ganzen Reihe an Aktivitäten, die er als gelungen bezeichnete. Das Biergartengespräch beispielsweise, das zwei Anträge an den Stadtrat hervorbrachte, sei ein Erfolgsmodell. Ein Antrag auf Anbringung mehrsprachiger Beschilderung bei Müllentladestationen etwa könnte bald realisiert werden.

Noch mehr Austausch

Künftig wolle die SPD den Bürgern im Ortsteil deshalb mehrere solcher Plattformen zum direkten Austausch bieten. "Wir haben mehr als nur ein Ohr am Bürger, wir setzen uns aktiv ein für die Belange des Ortsteils. Dies ist unser Auftrag als politischer Vertreter vor Ort."

Der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Norbert Freundorfer, zeigte in seinem Referat auf, dass die Stadt im Augenblick die Ernte einer konsequenten Politik unter Oberbürgermeister Kurt Seggewiß einfahre. Dies betreffe nicht nur die langsam sichtbar werdenden Veränderungen in der Weidener Innenstadt oder das Gewerbegebiet West IV. Gerade bei der jüngsten Sitzung des Haushaltsausschusses sei überdies klar geworden, dass sich die konsequente Konsolidierungspolitik langsam auszahle. Besonders das Jahr 2014 sei in finanzieller Hinsicht ein großer Erfolg gewesen und es sei gelungen, die Schulden der Stadt wesentlich zu reduzieren, obwohl der Verkauf der Grundstücke für das Einkaufszentrum erst in diesem Jahr kassenwirksam werde und Haushaltslücken aus den Vorjahren ausgeglichen werden müssten.

Erfolge im Bund

Aber auch bundespolitisch sei das letzte Jahr für die SPD sehr erfolgreich verlaufen. Freundorfer verwies auf große Themen wie den gesetzlichen Mindestlohn und die Wende in der Rentenpolitik. Hinzu komme die Erhöhung der Städtebauförderung.

Freundorfer forderte von seiner Partei, dass sie jegliche Änderung bei der Dokumentationspflicht beim Mindestlohn verhindern möge. Außerdem verlangte er klare und überprüfbare Gesetze gegen den Missbrauch von Werkverträgen. Nur eine starke Sozialdemokratie in den Parlamenten, egal ob in der Kommune oder beim Bund, garantiere nach seiner Ansicht eine gerechte Politik für Arbeitnehmer in Deutschland.
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