Spender für Robin gefunden

Neue Hoffnung für den leukämiekranken Robin und Mutter Katharina Gorka: Es gibt einen Spender.

Hoffnung für Robin: Es gibt einen passenden Stammzellenspender für ihn. Der Sechsjährige, der an Leukämie erkrankt ist, soll im August eine Transplantation bekommen. Geheilt ist er damit noch lange nicht. Aber zumindest ein Detail lässt hoffen.

Sie waren im Krankenhaus, mal wieder, als am Montag die ersehnte Nachricht kam: "Wir haben uns riesig gefreut", erzählt Katharina Gorka, Mutter des leukämiekranken Robin. Der Oberarzt berichtete, es habe sich endlich ein Stammzellenspender gefunden. Und was für einer: Seine Gewebemerkmale passen in 10 von 10 Werten mit denen Robins überein. Das senkt das Risiko einer Abstoßungsreaktion. "Wunderbar", sagt Mutter Gorka, sei das. Und knapp. Denn viel Zeit blieb nicht mehr, und die Ärzte hätten einen weniger passenden Spender nehmen müssen. Die Krankheit war zu weit fortgeschritten.

Wer der "genetische Zwilling" ist, weiß Gorka nicht. Darüber erfahren die Empfänger vorerst keine Details. Klar ist aber, dass die entscheidende Zeit jetzt erst losgeht. Ende Juli beginnt die Vorbereitung, für 6. August ist die Transplantation am Uniklinikum Regensburg angesetzt. "Es gibt kein Zurück mehr", wie Gorka sagt. Nun müsse Robin tapfer sein: Bislang haben "andere für ihn gekämpft, jetzt muss er kämpfen".

Robin selbst freue sich über den Spender, verstehe aber noch nicht genau, was das bedeute. Dafür habe ihm umso mehr die Typisierung für ihn gefallen, berichtet die Mutter. Bei der Aktion, organisiert von den Wasserballern des Schwimmvereins, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei und unzähligen weiteren Unterstützern, hatten sich am 14. Juni in der Turnhalle der Realschule 2622 Menschen typisieren lassen.
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