Spitzenreiter SpVgg SV Weiden beim Tabellenvierten
Bayernliga-Schlager in Großbardorf

Kann Christian Stadler, der Trainer des Bayernliga-Spitzenreiters SpVgg SV Weiden, auch am Samstag nach dem Top-Spiel beim Tabellenvierten TSV Großbardorf jubeln? Bild: A. Schwarzmeier
"Diese Niederlage ist bitter und wir haben wieder einmal Lehrgeld bezahlt", lautete das Fazit von Trainer Christian Stadler nach der saftigen 1:5-Niederlage der SpVgg SV Weiden beim TSV Großbardorf am 27. Juli 2013. Nun kreuzen sich die Wege beider Teams am letzten Bayernliga-Vorrundenspieltag im Grabfeld erneut. Absolut richtungsweisend sind für die Oberpfälzer die nächsten drei Begegnungen. Nach Großbardorf geht es zur SpVgg Bayern Hof, dann gastiert der SSV Jahn Regensburg II am Wasserwerk.

Volle Konzentration gilt natürlich dem Spitzenspiel am Samstag, 18. Oktober. Still und heimlich hat sich Gastgeber TSV Großbardorf (4./30) an die Spitzengruppe herangepirscht. Die letzte Niederlage datiert vom 19. Juli gegen Hof. Im Grunde sind die "Gallier" der heimliche Tabellenführer, liegen sie doch nur drei Zähler hinter Tabellenführer SpVgg SV Weiden (1./33), haben aber drei Spiele weniger absolviert. Die Partien in Eltersdorf, Würzburg und zu Hause gegen Erlenbach mussten wegen Regens abgesagt werden. Die Chance, nach Forchheim den nächsten Spitzenreiter zu stürzen, wollen sich die Unterfranken natürlich nicht entgehen lassen. Freiwillig wird die SpVgg SV Weiden den Platz an der Sonne aber nicht räumen. Im Gegenteil: Die Gäste haben die Abfuhr nicht vergessen und hegen Revanchegelüste. Glaubt man dem Torverhältnis beider Kontrahenten, fallen nicht viele Tore. Großbardorf ließ erst sechs, Weiden acht Gegentreffer zu.

Der zuletzt torhungrige FC Amberg (6./27) gastiert beim heimstarken SV Alemannia Haibach (8./25). Die Unterfranken verloren auf eigenem Gelände erst eine Begegnung, trennten sich jedoch bereits vier Mal unentschieden. Ein solches reicht den Gästen nicht, wenn sie an den Spitzenrängen dranbleiben wollen. Erst am Sonntag greifen die beiden anderen Oberpfälzer Vertreter ins Geschehen ein. Der SSV Jahn Regensburg II (5./28) will seine gute Ausgangslage nicht aufs Spiel setzen. Er ist jedoch gut beraten, den auf einem Relegationsplatz stehenden FSV Erlangen-Bruck (14./17) nicht daran zu messen. Vor einer schweren Hausaufgabe steht die DJK Ammerthal (17./11). Sie erwartet Regionalliga-Absteiger Viktoria Aschaffenburg (3./31), der auswärts erst einmal verloren hat.

Samstag, 13.15 Uhr: SpVgg Ansbach - TSV Aubstadt; 15 Uhr: SC Eltersdorf - SV Erlenbach, SV Memmelsdorf - VfL Frohnlach, SpVgg Bayern Hof - SpVgg Jahn Forchheim; 16 Uhr: Alemannia Haibach - FC Amberg, TSV Großbardorf - SpVgg SV Weiden; Sonntag, 15 Uhr: TSV Neudrossenfeld - Würzburger FV, SSV Jahn Regensburg II - FSV Erlangen-Bruck, DJK Ammerthal - Viktoria Aschaffenburg
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